Undone-Look und viel Pony

(dtd). Nur eine Trendfrisur, – die gibt es zum Glück nicht. Vielmehr zeigen sich die Looks auch in diesem Frühling und Sommer vielseitig und wandelbar. Kurzer Shorty in Platinblond, Swing- Bob mit Pony, Long-Shag in warmem Goldkupfer: Für jeden Typ und jede Haarlänge ist etwas dabei, so dass die Traumfrisur schnell gefunden ist. Die aktuellen Frisuren punkten mit ausgefeilten Cuts und lassen sich natürlich oder auch mal elegant frisieren. Die neuen Kollektionen des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) beispielsweise zeigen sich dabei sehr feminin und sinnlich, sind aber dennoch „easy to handle“.

Short-Cuts sorgen für Style und Frische

Zahlreiche Stars und Sternchen haben sich in jüngster Vergangenheit von ihren Mähnen getrennt und für einen Short-Cut entschieden. Kein Wunder also, dass in diesem Sommer Kurzhaarfrisuren auf der Hitliste ganz weit oben stehen und für Style und Frische sorgen. Auf sanfte Schwünge und definierte Kurven setzen die Macher des ZV bei ihren aktuellen Shortys. Während Nacken und Seiten kurz sind, bleibt das Deckhaar länger und erhält eine softe Stufung. Die Konturen sind dabei insgesamt eher rund. Eyecatcher kann ein Pony sein, der in einer sanften Doppelkurve verläuft. Mit Modellier- und Glanzcremes, Glättungsbalm oder Haarwachs lassen sich die Frisuren schnell verändern. So können Spitzen mit Wachs fedrig betont werden, um einen verwuschelten Look zu erzielen. Glatte Perfektion hingegen erreicht man mit Glättungsbalm, der in die Haare eingearbeitet wird. Anschließend die Haare mit Hilfe einer Paddelbürste glatt föhnen und als Finish Glanzcreme über die Frisur streichen.

Eyecatcher Pony

Der Pony gehört in diesem Sommer bei fast allen Frisuren dazu, oft schräg geschnitten oder in U-Form mit dem kürzesten Punkt über der Nase. Auch die langen Mähnen im Stil der 70er Jahre, die nun absolut im Trend liegen, präsentieren sich gerne mit Pony. Hier darf er sogar bis zum Wimpernansatz reichen. Die langen Haare werden raffiniert durchgestuft, was für eine volle, lebendige Textur sorgt und dem Hinterkopf Volumen gibt. Geht es nach den Modemachern, trägt frau ihre langen Haare nun etwas wilder im Undone-Look. Den Kreativen bei Mod´s Hair gefallen verwuschelte Haare auch bei Kurzhaarschnitten. „Frech und verwegen“ ist der Short-Cut des Sommers, mit vollem Pony und ganz einfach mit den Fingern zu stylen. Auch mittellange Haare im Stil der 80er Jahre mit rockiger Lockenpracht und angestuftem Pony, der den Blick auf die Augen lenkt, liegen im Trend. Ebenso schön: rockige Beach Waves. DieseTrendfrisur lässt sich mit halblangen oder langen Haaren auch ohne Friseur zaubern: Einfach ein spezielles Haar-Salz-Spray in die noch leicht feuchte Mähne sprühen, lufttrocknen lassen und dabei immer wieder durchkneten.

Swing-Bob in A-Linie

Natürlich hat auch der Klassiker Bob noch lange nicht ausgedient. Dafür ist er bei Friseuren und Kundinnen seit Jahren viel zu beliebt. Kein Wunder, denn der Bob ist super wandelbar und kann unterschiedlich gestylt werden. Bei den Experten des ZV wird daraus in diesem Sommer ein „Swing-Bob“. In Form einer A-Linie geschnitten, mit fedrig aufspringenden Spitzen. Daneben bleibt auch der Sleek Bob mit tiefem Seitenscheitel im Rennen. Kinnlang, mit vollem Pony und glatt geföhnt: Zeitlos schön und absolut angesagt präsentiert sich der Bob aber auch als klassischer Pagenkopf.

Sommertrend Flechtfrisuren

Im Frühling und Sommer 2014 darf durchaus etwas Zeit für Romantik sein. Vor allem auf den Modemessen zeigten sich die Models häufig mit romantischen Flechtfrisuren: Gretchenzöpfe, Cornrows, französischer Zopf, geflochtener Seitenzopf oder lässige Flechtfrisuren mit eingeflochtenem Band: Nahezu alles war vertreten. Daneben sah man aber auch elegante Chignons, glamouröse Diven-Wellen und wilde Lockenmähnen.

Platinblond und Kupferrot

Farbe des Sommers ist Platinblond, aber auch weniger spektakuläre helle Blondtöne liegen im Trend. Absolut angesagt ist Roségold-Blond, eine Nuance zwischen Blond und Rot, die sehr elegant aussieht und vor allem Natur-Blondinen mit warmem Hautton gut steht. Aber auch kräftigere Rottöne, die in Richtung Kupfer gehen, sind ideale Begleiter für modische Frisuren. Zwar geht der Trend insgesamt eher zum einheitlichen Look, aber auch der Ombré-Look mit aufgehellten Längen bleibt 2014 im Rennen. Braune Haare erstrahlen in einem samtigen Karamell.
(Fotos 1-7)

Volle Mähne
Die besten Tricks für mehr Volumen

(dtd). Die meisten Frauen finden ihre Haare zu fein und träumen von einer voluminösen Löwenmähne. Vor allem blondes Haar ist dünner als dunkles und wirkt damit automatisch nicht so voll. Doch mit ein paar Styling-Tricks lässt sich auch aus feinen Strähnen ganz einfach mehr zaubern.

– Ein Cut der Haarlänge bringt schon einiges, denn feine Haare sollten nicht zu lang getragen werden. Stufenschnitte bringen feine Haare am besten zur Geltung und sorgen automatisch für einen fülligeren Eindruck.

– Blonde Strähnen pimpen die Struktur, da sich beim Färben die Schuppenschicht der Haare leicht aufstellt.

– Bei Shampoos und Pflegeprodukten wählt man am besten Volumenshampoos und -spülungen, die die Haarstruktur stärken und schützen, ohne die Haare zu beschweren.

– Die Haare entgegen der Fallrichtung über den Kopf föhnen. Dafür verwendet man am besten einen Düsenaufsatz, der die warme Luft punktgenau an den Ansatz bringt und dort für genügend Stand sorgt. Vor dem Föhnen etwas Föhnspray oder Schaumfestiger auf den Ansatz geben, die Längen dabei aber aussparen.

– Ein Lockenstab kann Wunder wirken. Die einzelnen Haarsträhnen werden zuerst über eine große Rundbürste geföhnt, anschließend die Spitzen bis zur Haarmitte auf einen Lockenstab drehen.

– Den Scheitel extrem seitlich setzen. So stellt sich das Haar, das sonst in die andere Richtung fällt, automatisch auf.

– Toupieren ist immer noch eine schnelle Technik, um mehr Fülle zu zaubern. Dazu die Haaare in einzelne Partien unterteilen und mit einem Toupierkamm in Richtung Ansatz schieben. Mit Haarspray festigen.

– Auch innerlich lässt sich feines Haar aufpeppen. Die hochkonzentrierten Bockshorn + Mikronährstoff-Haarkapseln von Arcon zum Beispiel enthalten Phytohormone und einen Cocktail von haarfreundlichen Mikronährstoffen.

– Mit Styling-Produkten wie Wachs und Gel eher sparsam umgehen, da sie sonst beschweren.
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Heute kurz, morgen lang
Mit Haarverlängerungen zur Traummähne

(dtd). Wer mehr Fülle in seine Haare bringen möchte oder ganz einfach Lust auf Veränderung hat, für den gibt es verschiedene Methoden, den natürlichen – und leider auch langsamen Wuchs – der Haare auszutricksen. Mit Extensions zum Beispiel lassen sich die eigenen Haare verlängern, verdichten oder nervige Übergangsphasen umgehen. Viele Stars wie etwa Rihanna, Vanessa Hudgens oder Jessica Alba haben damit bereits mehrfach ihren Look verändert. Und auch bei uns gehören Haarverlängerungen zum Angebot vieler Friseure.

Zum Ausprobieren: Clip-Ins

Wer zunächst einmal ausprobieren möchte, ob eine Haarverlängerung für ihn in Frage kommt, der kann mit sogenannten Clip-Ins nach Herzenslust zu Hause herumexperimentieren. Die Clip-In-Extensions werden mit Spangen und Klammern direkt am Haar befestigt und können problemlos wieder entfernt werden. Mit einzelnen (bunten) Stähnen lassen sich für einen Abend auch tolle Akzente setzen.

Professionelle Haarverlängerung mit Bondings

Eine professionelle Haarverlängerung gelingt mit sogenannten Bondings. Bei dieser Methode werden einzelne Haarsträhnen mit Hilfe von Keratinplättchen – den Bondings – am Eigenhaar befestigt. Die Plättchen werden mittels Ultraschall, Laserlicht, Wärme oder einer speziellen Luftdruck-Methode mit dem Eigenhaar verbunden. Die Bondings sollten nicht sichtbar sein und sich problemlos wieder abtrennen lassen. Etwa alle vier bis acht Monate muss das Prozedere wiederholt werden. Eine andere Möglichkeit ist das sogenannte Weaving. Bei dieser klassischen Technik der Haarverlängerung werden einzelne Strähnen, aber auch ganze Haartressen,in das Echthaar eingenäht oder -geflochten.

Schneller als das Bonding oder Weaving gelingt der Traum von der Löwenmähne mit der Klebetechnik. Dabei werden mehrere Haarsträhnen, die am Band vernäht oder auf einem Streifen verklebt sind, mit einem extra stark haftenden Klebepflaster ins Eigenhaar eingesetzt. Vor allem für Frauen, die nur für einen kurzen Zeitraum eine Haarverlängerung wünschen, ist dies eine zeitsparende Möglichkeit. Mit einem speziellen Spray können die Haarsträhnen wieder herausgelöst und erneut verwendet werden.

Echthaar-Extensions

Es gibt sowohl Echt- als auch Kunsthaar-Extensions. Wer sich für eine professionelle Haarverlängerung entscheidet, sollte allerdings zu Echthaaren greifen, auch wenn diese teurer sind. Empfehlenswert ist Echthaar aus Indien, denn es ist dem westlichen Haar in seiner Struktur ähnlich. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Haare auf ethisch einwandfreie Weise eingekauft und verantwortungsbewusst weiterverarbeitet wurden. Damit die Haarpracht lange hält, sollte man auch bei der Pflege einiges beachten. Der Anbieter Great Lengths beispielsweise empfiehlt für die regelmäßige Haarwäsche Shampoos ohne Alkohol und ohne Silikone. Und beim Bürsten sollte man die Strähnen schonen, indem man eine weiche Bürste verwendet.
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SOS-Pflege für strohiges Haar

(dtd). Stumpfes, glanzloses Haar? Zu heißes Föhnen, zu häufiges Blondieren oder der Dauereinsatz des Glätteisens können daran schuld sein. Vor allem in den Sommermonaten sorgen zudem Chlorwasser, UV-Licht oder Salzwasser für noch mehr Belastung. Die Folge: Die Schuppenschicht des Haars wird rauh, brüchige Stellen entstehen und das Haar wirkt struppig. Mit der richtigen Pflege bekommt man das Problem wieder in den Griff.

Wichtig ist es, die Spitzen regelmäßig nachschneiden zu lassen. Das verhindert Spliss und die Haare bewahren ihren gesunden Glanz. Eine Spülung oder ein Conditioner nach dem Waschen gehören nun ebenso zum Pflichtprogramm. Damit keine mattierenden Rückstände im Haar zurückbleiben, die Pflege- und Stylingprodukte immer gründlich auswaschen. Ein kalter Duschschauer zum Abschluss schließt die Schuppenschicht und bringt Glanz. Ebenso empfehlenswert ist eine Spülung mit Zitronensaft. Nach der Haarwäsche sollte das Haar sanft getrocknet werden. Also unter einem Handtuchturban vortrocknen und mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig durchkämmen. Wer Zeit hat, sollte die Haare öfters mal an der Luft trocknen lassen. Ansonsten den Föhn auf niedrige bis mittlere Wärmestufe stellen und mit 15 bis 20 Zentimeter Abstand vom Kopf halten. Besonders schonend trocknen übrigens Diffusor-Föhne oder Geräte mit Ionen-Technologie. Im Sommerurlaub am Meer helfen ein Sonnenschutzspray, ein Hut oder ein Tuch vor den UV-Strahlen, die die schützende Keratinschicht der Haare angreifen. Chlor- und Salzwasser strapazieren die Haare. Daher nach dem Baden die Haare immer gründlich mit Süßwasser ausspülen.

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