Umzug ohne Stress

(dtd). Mal ist es der neue Job, mal ist einfach Tapetenwechsel angesagt, mal ist die Wohnung zu klein geworden – ein Umzug steht an. Ob Studentenbude oder Eigenheim für die Familie: Ein Umzug, egal welcher Größe, ist eine logistische und finanzielle Herausforderung, die nicht unterschätzt werden sollte. Wer einen reibungslosen Wohnungswechsel anstrebt, sollte bemüht sein, typische Fallsticke tunlichst zu vermeiden. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Sobald die neue Anschrift feststeht, muss der Umzugstermin bestimmt werden. An ihm orientieren sich viele andere Termine: Dann wird die alte Wohnung gekündigt, für kleinere Kinder oder Haustiere muss eine Betreuung organisiert werden. Außerdem kann schon mit den ersten Ummeldungen bei Behörden oder Versicherungen begonnen werden. Parallel dazu wird das neue Heim renoviert und gedanklich eingerichtet.

Der tatsächliche Umzug mit Kind und den gesammelten Besitztümern mehrerer Jahre bedeutet Stress. Je früher die Vorbereitungen starten, desto locker geht es am Ende zu. Mindestens sechs Wochen vor dem Tag des Wohnungswechsels ist es ratsam, mit dem Verstauen der wesentlichen Einrichtungsgegenstände zu beginnen.

Sind neue Möbel notwendig, sollte der Umziehende diese frühzeitig bestellen. Bei Umzügen in Eigenregie müssen frühzeitig Preise von Mietwagenfirmen verglichen werden, ausreichend Helfer angeheuert, Halteverbotszonen organisiert und Verpackungsmaterialien besorgt werden. Will der Betroffene stattdessen eine Spedition beauftragen, sollte er einige Wochen vorher verschiedene Angebote einholen. Hier gilt es, wichtige Informationen für die Spedition bereitzuhalten. Daten wie die Breite des Treppenhauses, Park- und Lademöglichkeiten sowie das Gesamtvolumen des Transports sind unbedingt im Voraus zu klären.

Umzugsprofis nutzen einen Wohnungswechsel für erbarmungsloses Entrümpeln. Wer mit dem Aussortieren zu spät beginnt, läuft Gefahr, Unbenötigtes in die neue Wohnung zu transportieren. Daher sollte frühzeitig und konsequent geprüft werden, was noch gebraucht wird.

Umzug in Sicht
Jeder dritte träumt von den eigenen vier Wänden

(dtd). Trotz der jüngsten Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) sind die Konditionen für Baufinanzierer weiterhin günstig: Die Zinsen für Wohnbaudarlehen befinden sich im historischen Vergleich weiter auf einem äußerst niedrigen Niveau. Nicht nur angesichts dieser Rahmenbedingungen spielen viele Bundesbürger mit dem Gedanken, den Sprung in die eigenen vier Wände zu wagen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren, die vom Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Allianz Deutschland AG durchgeführt wurde.
Den Besitz der eigenen vier Wände finden 81 Prozent der Befragten attraktiv. 44 Prozent haben sich diesen Wunsch bereits erfüllt und sind stolze Besitzer eines Eigenheims. 21 Prozent haben schon über den Kauf einer eigenen Immobilie nachgedacht, konnten sich bisher aber noch nicht zum Kauf entschließen. 17 Prozent sind Eigenheimplaner und hegen konkrete Anschaffungspläne für die nächsten fünf Jahre. Somit träumt deutlich mehr als jeder dritte Deutsche von den eigenen vier Wänden.

Umzug mit Freunden
Was ist versichert?

(dtd). Ein Umzug mit Hilfe von Freunden spart Geld und kann sogar weit weniger stressig sein als ein Umzug mit professionellen Helfern. Doch wenn dabei etwas zu Bruch geht, kann es recht teuer werden. Denn wer einem Bekannten beim Umzug hilft, muss in der Regel nicht haften, wenn er etwa das Geschirr oder Mobiliar versehentlich beschädigt. „Bei solchen Freundschafts- und Kulanzdiensten geht die Rechtssprechung in aller Regel davon aus, dass eine Haftung damit stillschweigend ausgeschlossen wird. Dann greift auch die private Haftpflichtversicherung nicht“, sagt Markus Kasper von den Ergo Direkt Versicherungen. Auch die Hausratversicherung springt nicht ein, denn ein Umzug gehört nicht zu den von dieser Police versicherten Gefahren.

Nicht haften müssen beim Umzug auch studentische Hilfskräfte, die den Nebenjob nicht angemeldet und keine Betriebshaftpflichtversicherung haben. „Obwohl sie bezahlt werden, gelten diese Helfer als Privatpersonen, nicht als Profis“, erläutert Markus Kasper. Eine private Haftpflichtversicherung – generell die wichtigste Police überhaupt – kann aber auch beim Umzug wertvoll sein, auch wenn sie keine Umzugsschäden an der eigenen Einrichtung übernimmt. Schließlich sind gerade beim Wohnungswechsel genug Missgeschicke möglich, etwa wenn man versehentlich fremde Autos zerkratzt. „In solchen Fällen sichert die private Haftpflicht einen gegenüber Dritten ab“, betont Versicherungsexperte Kasper.

Kaum ein Umzug funktioniert ohne fahrbaren Untersatz: Die Unfallgefahr ist nicht zu vernachlässigen. „Wer sonst Golf fährt und plötzlich einen Kastenwagen steuert, stellt ein Risiko dar“, sagt Markus Kasper. „Prinzipiell ist jeder vermietete Transporter über die Mietwagenfirma versichert. Wer einen Wagen leiht, bezahlt das mit. Im Mietvertrag wird die Höhe des Versicherungsbeitrags festgehalten, ebenso die Höhe der Selbstbeteiligung.“

Ein Wohnungswechsel kann sich unter Umständen eine ganze Weile hinziehen, meist ist man vorübergehend Besitzer oder Mieter von zwei Unterkünften. Während des Umzugs gilt eine Hausratpolice gleichzeitig für beide Wohnungen, einzige Bedingung ist, dass auch der neue Wohnort in der Bundesrepublik liegt. Außerdem sollte der Wohnungswechsel der Versicherungsgesellschaft noch vor Beginn des Umzugs mitgeteilt werden.

Mit dem endgültigen Wohnungswechsel, spätestens aber zwei Monate nach Beginn des Umzugs, ist dann nur noch das neue Zuhause durch die Hausratversicherung geschützt. Durch einen Wohnungswechsel ändert sich oft auch der Wert des Hausrats: „Nach einem Umzug sollte man deshalb prüfen, ob die Versicherungssumme dem neuen Wert angepasst werden sollte“, empfiehlt Markus Kasper von den Ergo Direkt Versicherungen.

Ein Umzug kann ins Geld gehen

(dtd). Ein Umzug kostet oftmals eine schöne Stange Geld – für den Wohnungswechsel selbst, für eine neue Einrichtung, für Kaution, Maklerkosten und vieles mehr. Häufig hilft dann ein Kredit, den nicht selten die Eltern oder Großeltern dem Berufseinsteiger gewähren müssen. Doch das ist oft gar nicht nötig, denn Ratenkredite sind günstiger, als die meisten vermuten. In einer Umfrage der CreditPlus Bank wurden 1.003 Personen gefragt: „Stellen Sie sich vor, Sie nehmen einen Kredit über 8.000 Euro bei einem seriösen Kreditinstitut auf, den Sie innerhalb von drei Jahren zurückzahlen. Wie viele Zinsen und Gebühren würde das kosten?“ Tatsächlich kostet ein 8.000 Euro-Kredit insgesamt über die drei Jahre nur etwa 650 Euro an Zinsen und Gebühren. 42 Prozent der Befragten rechneten jedoch mit Kosten zwischen 700 Euro und 1.100 Euro, 21 Prozent sogar mit noch höheren Kosten. Auf http://www.creditplus.de gibt es einen Kreditrechner, mit dem man verschiedene Kreditvarianten durchspielen kann.

Vor dem Umzug kommt die Renovierung

(dtd). Die Vorfreude vor einem Umzug ist groß, doch bevor die neue Wohnung einzugsbereit ist, steht meist eine Renovierung an. Wer die Arbeiten selbst in die Hand nimmt, verleiht seinem Zuhause einen persönlichen Stil und schont außerdem die Haushaltskasse.

Mit etwas handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug kann nichts schief gehen. Besonders praktisch sind Elektrowerkzeuge, die unterschiedliche Anwendungen übernehmen: So gibt es beispielsweise den Fein MultiMaster, der als Säge, Feile, Schleifgerät, Schaber oder Polierer genutzt werden kann. Für die häufigsten Renovierungsaufgaben eignet sich das neue „Start Plus“-Set. Es enthält ein Sägeblatt, mit dem sich Parkett oder Laminat sägen oder zum Beispiel Fußleisten, Türstöcke oder kleine Aussparungen einfach anpassen lassen. Reste von Teppichklebern entfernt ein fester Spachtel. Mit der Schleifplatte können Ecken und Kanten geschliffen werden, was zum Beispiel die Arbeit bei der Sanierung von Fenstern oder der Restaurierung von Möbeln erleichtert.

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