Umzug: Mietkaution muss kein Loch in die Haushaltskasse reißen

(djd). Jedes Jahr ziehen etwa 2,5 Millionen deutsche Haushalte aus den unterschiedlichsten Gründen um. Neben den Ausgaben für Renovierungen, Möbel, den Makler und den eigentlichen Umzug reißt oftmals vor allem die Zahlung der Mietkaution ein großes Loch in die Haushaltskasse. Für Abhilfe kann hier eine Mietkautionsversicherung sorgen, ein Produkt, das noch relativ neu auf dem deutschen Versicherungsmarkt ist.

Friedrich Wiedemann, Finanz- und Versicherungsexperte vom Portal http://www.geld.de, erläutert: „Anstatt eine Barkaution beim Vermieter zu hinterlegen, zahlt der Mieter als Versicherungsnehmer an die Versicherung eine jährliche Gebühr von wenigen Prozenten der Kautionssumme. Der Vermieter wiederum erhält von der Versicherung eine Bürgschaftsurkunde über den Kautionsbetrag.“ Komme es zu einer Situation, in der ein Vermieter einen Anspruch auf die Kaution geltend machen wolle, so teile er dies der Versicherung mit und erhalte im Gegenzug den Geldbetrag direkt nach der Anforderung.

„Während eine Bankbürgschaft als Alternative zur Barkaution beispielsweise zu einer Einschränkung des Kreditrahmens bei der Bank führen würde, bleiben Kapital und Liquidität bei der Mietkautionsversicherung vollständig erhalten“, so Wiedemann. Der Vermieter seinerseits müsse keine gesonderten Bankkonten anlegen und erkenne an der Bonitätsprüfung des Mieters durch die Versicherungsgesellschaft die Zahlungsfähigkeit des Vertragspartners. „Ist der Finanzengpass nach einem Umzug überwunden, fahren Mieter langfristig aber besser, wenn sie die Bürgschaftsurkunde durch eine Barzahlung ersetzen“, betont Friedrich Wiedemann.

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