Umgang mit Grippeviren am Arbeitsplatz

In der kalten Jahreszeit greift die Erkältungswelle deutschlandweit um sich. Vor allem in Großraumlabors kann man deutlich beobachten, wie die Mitarbeiter der Reihe nach an dem Grippevirus erkranken. Die Influenza ist hoch ansteckend ist und wird durch die Luft und über Hautkontakt übertragen.

Der Virus dringt über die Schleimhäute in den Körper ein und breitet sich aus. Danach dauert es nur wenige Stunden, bis die betroffene Person erste Anzeichen einer Erkältung (u.a. Husten, Schnupfen, Fieber) bemerkt. Hat einen die Grippe erwischt, so muss man meist mehrere Tage zu Hause im Bett bleiben und die Krankheit auskurieren und auch, um keine weitere Kollegen im Büro anzustecken. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass dadurch jedes Jahr bis zu 1,6 Millionen Arbeitstage wegen Arbeitsunfähigkeit ausfallen. Wie kann man die Arbeitsausfälle senken oder die Übertragung der Viren vermeiden?

Hygiene ist der Schlüssel zur Immunität

Da sich Viren über die Luft verbreiten können, müssen Mitarbeiter der Chemie- und Pharmaindustrie spezielle Berufskleidung auf der Arbeit tragen, denn sie kommen täglich in Kontakt mit gefährlichen Viren, Pilzen und Chemikalien. Im Büro hingegen ist keine Spezialkleidung notwendig, dafür sollte jedoch das Thema Hygiene eine mindestens ebenso große Rolle spielen. Vor allem dann, wenn ein Kollege erkältet ist, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Jeder Mitarbeiter sollte seine Hände regelmäßig waschen
  • Jeder Mitarbeiter sollte seinen Arbeitsplatz (u.a. Maus und Tastatur) desinfizieren
  • Jeder Mitarbeiter sollte Hautkontakt mit anderen Kollegen vermeiden

 

Warum Grippeviren so gefährlich sind

Der Grippevirus sorgt dafür, dass der Körper stark geschwächt ist. Dadurch ist er anfälliger für Bakterien wie zum Beispiel Pneumokokken, die eine sogenannte Sekundärinfektion hervorrufen können – wie eine Lungenentzündung. Und genau diese ist besonders gefährlich, wenn sie nicht rechtzeitig diagnostiziert bzw. behandelt wird: Laut dem Statistischen Bundesamt sterben jedes Jahr rund 22.000 Menschen infolge einer Lungenentzündung. Deshalb ist mit einer Erkältung nicht zu spaßen!

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