Ulm macht das Rennen

„Die Entscheidung von Herrn Janni ist eine sehr positive Nachricht für die Ulmer Universitätsmedizin. Sie ist insbesondere ein Beleg für unsere Exzellenz. Im Wettbewerb um die besten Köpfe können wir starke Argumente vorweisen. Patientenversorgung, Forschung und Lehre sind auf einem sehr hohen Niveau und Garanten für unsere Zukunftsfähigkeit“, sagt Prof. Dr. Seufferlein, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Ulm. Er ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit. Der Klinikumsvorstand wünscht Herrn Janni für die kommenden Jahre weiterhin eine glückliche Hand zum Wohle der Patientinnen.“

Auch Prof. Dr. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät, zeigte sich sehr zufrieden über das Ergebnis der intensiven Bleibeverhandlungen. „Herr Janni ist ein hochrangiger Wissenschaftler und Arzt, der in den vergangenen Jahren den hervorragenden Ruf der Frauenklinik weiter festigen konnte. Die Medizinische Fakultät sieht in ihm einen wichtigen Impulsgeber, von dem die Ulmer Universitätsmedizin in ihrer Gesamtheit nun weiterhin profitieren kann. So hat er entscheidend dazu beigetragen, dass die Deutsche Krebshilfe im vergangenen Jahr das Comprehensive Cancer Center Ulm erneut als ,Onkologisches Spitzenzentrum‘ ausgezeichnet hat.“ Die positive Entscheidung trage zudem zur Kontinuität in der Forschung bei: „Ich bin davon überzeugt, dass die große Expertise von Professor Janni ein wichtiger Baustein ist, um innovative Therapien unter Einsatz von neuesten Krebsmedikamenten weiter voranbringen zu können.“

„Meine Entscheidung ist keine Entscheidung gegen München, sondern eine für Ulm“, sagt Professor Janni, der seit Oktober 2012 die Ulmer Frauenklinik als Ärztlicher Direktor leitet. „Die Bleibeverhandlungen mit dem Klinikumsvorstand, der Fakultät und dem Wissenschaftsministerium waren sehr konstruktiv und intensiv. Ich konnte mich dabei stets vom starken Bekenntnis aller Beteiligten zur Ulmer Universitätsmedizin überzeugen. Das war für mich ein entscheidender Faktor, zumal auch die Klinik auf dem Michelsberg zu den größten und bedeutendsten Frauenkliniken in Deutschland gehört“, so Janni weiter.
Neben den Bekenntnissen seiner Verhandlungspartner war für den renommierten Mediziner das enorme Entwicklungspotenzial in Ulm ausschlaggebend. „Ich habe hier in den vergangenen Jahren zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen viel erreicht, dazu gehört beispielsweise der Ausbau der so wichtigen interdisziplinären Vernetzung mit anderen Kliniken und Einrichtungen der Ulmer Universitätsmedizin. Für mich ist entscheidend, dass die Patientinnen aus Stadt und Region bei uns Spitzenmedizin und menschliche Zuwendung finden“, sagt Professor Janni, der nicht zuletzt vor diesem Hintergrund im November vergangenen Jahres eine „Känguru-Station“ eröffnete, auf der kranke Neugeborene und deren Mamas gemeinsam versorgt werden.
„Wir werden in den kommenden Jahren unseren international anerkannten Schwerpunkt in der Krebsbehandlung und Krebsforschung noch weiter stärken“, verdeutlicht der vielfach ausgezeichnete Mediziner, der sich in seinen Forschungsprojekten u.a. mit verstreuten Tumorzellen im Blut und im Knochenmark sowie bösartigen Erkrankungen des Genitals auseinandersetzt.

„Ich bin sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und freue mich nun auf die bevorstehenden Aufgaben und Projekte in Ulm. Dazu gehören die bauliche Erneuerung eines großen Teils der Frauenklinik, die schon im Herbst dieses Jahres beginnen wird, der weitere Ausbau unserer Krebsforschung, der noch engere Kontakt mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und nicht zuletzt, meine kleine Tochter hier in Ulm aufwachsen zu sehen“, so Professor Janni abschließend.

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