UKJ-Geburtshilfe: Hohe Auszeichnung für Privatdozentin Dr. Tanja Groten

Große Auszeichnung für Privatdozentin Dr. Tanja Groten von der Geburtshilfe am Universitätsklinikum Jena (UKJ): Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen bei der Erforschung des Schwangerschaftsbluthochdrucks erhält die geschäftsführende Oberärztin heute (1. Dezember) die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin. Der „Credé-Preis“ wird bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Perinatalkongress der Fachgesellschaft in Berlin übergeben.

Die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin verleiht diese Auszeichnung im Andenken an Karl Siegmund Franz Credé (1819–1892), einem Wegbereiter der Geburtsmedizin, und würdigt damit besondere wissenschaftliche Leistungen, die zu einer wirksamen Verbesserung der medizinischen Betreuung von Schwangeren, Müttern und ihren Kindern führen.

Damit geht der Credé-Preis erstmals nach über 25 Jahren wieder an das Universitätsklinikum Jena: 1987 erhielt der Neonatologe Dirk Schramm und 1989 der Pränataldiagnostiker Karl-Heinz Eichhorn diese Würdigung ihrer Forschungsarbeit. „Eine verdiente Anerkennung für die Arbeit von Dr. Groten. Die patientenorientierte Wissenschaft ist ein wichtiger Bestandteil für die sichere und sanfte Betreuung hier an unserer Geburtshilfe“, freut sich Prof. Dr. Ekkehard Schleußner, Direktor der UKJ-Geburtshilfe über den Preis. In der jüngsten Ausgabe der Klinikliste des Focus belegte die Jenaer Geburtshilfe erneut einen Spitzenplatz.

Die Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin ist die älteste und mit Abstand größte Fachgesellschaft für das interdisziplinäre Gebiet „Perinatale Medizin“ (Geburtshilfe/ Neonatologie und Nachbargebiete) im deutschsprachigen Raum.

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