UKJ-Experte Prof. Dr. Andreas Hochhaus leitet führenden Kongress in Leipzig

Krebsmediziner Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Onkologie am Universitätsklinikum Jena (UKJ), ist in diesem Jahr Kongresspräsident der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie mit über 6.000 Teilnehmern. Die Jahrestagung startet am 14. Oktober in Leipzig. Am 22. Oktober gibt es einen Krebs-Patiententag in Jena. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Einsatzmöglichkeiten neuer Krebsmedikamente und der Immuntherapie.
Prof. Hochhaus erwartet in den kommenden Jahren einen Perspektivwechsel in der Krebsmedizin: „Bislang steht die Verortung der Erkrankung an den verschiedenen Organen im Vordergrund. Handelt es sich um Lungenkrebs? Geht es um Bauchspeicheldrüsenkrebs? In Zukunft werden die Klassifikationen der Erkrankung auf Basis der genetischen Mutation des Tumorgewebes und eine darauf abgestimmte medikamentöse Therapie an Bedeutung gewinnen. Dieses Thema wird im Vordergrund der wissenschaftlichen Arbeit stehen und die Rolle der Medizinischen Onkologie maßgeblich prägen.“ Die Jahrestagung vom 14. bis zum 18. Oktober bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der medikamentösen Therapie und der Immuntherapie und die Möglichkeit, im kollegialen Dialog Erfahrungen auszutauschen. „Es freut mich außerordentlich, dass diese Jahrestagung bei uns in Mitteldeutschland stattfindet. Das belegt den Stellenwert, den die Patientenversorgung und die Forschung auf diesem Feld hier hat“, so Hochhaus.
Während vom 14. bis zum 18. Oktober in Leipzig der fachliche Austausch im Vordergrund steht, geht es eine Woche später in Jena um verständliche Informationen für Patienten und deren Angehörige. Am 22. Oktober findet in den Unigebäuden am Ernst-Abbe-Platz in Jena der Krebs-Patiententag statt. Zwischen 9.30 und 16 Uhr haben Patienten, Angehörige und Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Vormittags stehen Vorträge zur Krebsbehandlung, Vorsorge und therapieunterstützenden Maßnahmen auf dem Programm, nachmittags Sitzungen zu Diagnose und Therapie der häufigsten Krebserkrankungen. Zahlreiche der rund 30 Referenten kommen dabei vom Universitätsklinikum Jena. Besucher können sowohl im Plenum als auch in individuellen Gesprächen ihre Fragen stellen.

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