UKE verleiht Curschmann-Medaille an Prof. Dr. Hartwig Huland

„Bei Prof. Huland sind es nicht nur besondere, sondern herausragende Verdienste“, sagt Prof. Dr. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. „Er hat 17 Jahre sehr erfolgreich die Geschicke unserer Urologie geprägt und parallel mit Ideenreichtum und großem Mut die Martini-Klinik auf unserem Campus ins Leben gerufen. Die 100-prozentige UKE-Tochter gehört heute zu den größten Behandlungszentren für Prostatakrebs weltweit. Das ist insbesondere ein Verdienst von Prof. Huland.“
„Prof. Huland ist ein beeindruckender Arzt und eine Persönlichkeit mit hoher Ausstrahlung. Patienten spüren jederzeit seine außerordentliche Empathie und erleben ihn als äußerst engagierten Anwalt ihrer Sorgen. Hartwig Huland hat seine vielfältigen Kontakte zu Hamburger Persönlichkeiten stets uneigennützig für das Gesamt-UKE genutzt. Dafür sind wir dankbar“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan und Vorstandsmitlgied des UKE.
Die Curschmann-Medaille wurde benannt nach Heinrich Curschmann (*1846 in Gießen, †1910 in Leipzig). Der Mediziner wurde 1879 in Hamburg zum Ärztlichen Direktor und Leiter der Staatskrankenhäuser berufen. Er war für die Planung und Gründung des Neuen Allgemeinen Krankenhauses, des heutigen UKE, verantwortlich, dessen Bau 1884 begann. Im vergangenen Jahr hat Dr. Dorothee Stapelfeldt, frühere Wissenschafts- und heutige Stadtentwicklungssenatorin, die Curschmann-Medaille erhalten.

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