UKE-Unfallchirurgen operieren an weltweit modernstem OP-Tisch

„Komplizierte Beckenbrüche und schwere Verletzungen an der Hüfte lassen sich auf dem neuen OP-Tisch wesentlich leichter und präziser operieren“, sagt Prof. Dr. Johannes M. Rueger, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie. Das Modell 6850 PROfx der Firma Mizuho ist das einzige auf dem Markt, bei dem Teile des Beckens direkt am Operationstisch fixiert werden können. So kann die betreffende Körperregion exakt gesteuert werden. „Das ist besonders dann entscheidend, wenn etwa Knochenbruchstücke in ihre ursprüngliche Position geführt und dort fixiert werden müssen“, erläutert Prof. Rueger. Auch bei der minimal-invasiven Hüftendoprothetik über kleinste Zugänge ermöglicht der OP-Tisch ein noch genaueres Vorgehen. Er besteht vollständig aus Karbon und ist strahlendurchlässig. Somit kann während einer Operation der Beckenbereich im 3-D-Modus geröntgt werden.

„Als eines der bekanntesten Beckenzentren Europas wollen wir unseren Patienten die besten technischen Möglichkeiten bieten, die es derzeit auf dem Markt gibt“, sagt Prof. Rueger. Etwa 400 Eingriffe werden im UKE an Becken, Hüfte und Hüftpfanne im Jahr durchgeführt. Entwickelt wurde der 185 000 Euro teure Operationstisch in enger Zusammenarbeit mit führenden Beckenchirurgen aus der ganzen Welt. In Europa sind derzeit rund 15 unfallchirurgische Zentren damit ausgestattet.

Kontakt:
Prof. Dr. Johannes M. Rueger
Zentrum für Operative Medizin, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg
E-Mail: rueger@uke.de
Telefon: (040) 7410-53459

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