UKE: Patienteneigene pluripotente Stammzellen werden vom Immunsystem als fremd erkannt und abgestoßen

Patienteneigene induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) sind immunologisch so verändert, dass sie vom Immunsystem des Patienten als fremd erkannt und abgestoßen werden, lautet die Kernbotschaft der aktuellen Forschungsarbeiten.
„Diese neuen Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit von hypo-immunen iPS-Zellen, die wir in unseren vorherigen Forschungen beschrieben haben“, erläutert Prof. Schrepfer.

iPS-Zellen sind Stammzellen, die durch künstliche Rückprogrammierung aus ausgereiften Körperzellen entstanden sind und sich zu jedem Zell- oder Gewebetyp des Körpers entwickeln können, zum Beispiel zu intakten Herzmuskelzellen. Langfristig, so die Hoffnung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, kann mit Hilfe der Stammzelltherapie der Organmangel in der Transplantationsmedizin beeinflusst werden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Schrepfer forscht derzeit an der University of California San Francisco (UCSF). Sie ist erreichbar unter: Sonja.Schrepfer@ucsf.edu

Originalpublikation:
Deuse T. et al., De novo mutations in mitochondrial DNA of iPSCs produce immunogenic neoepitopes in mice and humans, Nature Biotechnology (2019). DOI: 10.1038/s41587-019-0227-7

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