Übungsleiter und Therapeuten machen Fortbildung über Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen

Sport ist gesund und hilft, Krankheiten vorzubeugen und auch die Nachsorge zu verbessern. Aber auch während einer schweren Krankheit ist körperliche Aktivität gesund und kann bei der Therapie helfen. Das gilt auch für Krebserkrankungen. Bereits während der Akutphase kann Sport nützlich sein. Unter anderem kann mit körperlicher Aktivität beispielsweise das so genannte Fatigue Syndrom (Erschöpfungssyndrom) gelindert werden.

Unter Leitung von Dr. Markus Schwarz vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes haben nun 20 Sporttherapeuten und Übungsleiter einen Aus- und Fortbildungslehrgang über Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen erfolgreich abgeschlossen. Die Trainer und Therapeuten sollen in Institutionen und Vereinen des Saarländischen Turnerbundes (STB) und des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BRS) neue Trainingsgruppen für Patienten mit Krebserkrankungen etablieren. Die Teilnahme an diesem Rehabilitationssport wird durch die Krankenkassen finanziell gefördert.

Die Fortbildung für die Therapeuten und Trainer ist eine Zusammenarbeit des STB, des BRS, des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS), des Caritasklinikums St. Theresia Saarbrücken (Prof. Dr. Axel Matzdorf), der Saarländischen Krebsgesellschaft (Doris Schwarz-Fedrow), des Sportwissenschaftlichen Instituts (Prof. Dr. Georg Wydra) sowie des Sportmedizinischen Instituts der Saar-Uni (Prof. Dr. Tim Meyer).

Nähere Informationen zu den Rehabilitationssport-Angeboten beim Saarländischen Turnerbund bei Laila Braun-Leibrock, Tel.: (0681) 3879233.

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