Über die Fähigkeit des Gehirns, den richtigen Weg zu finden

„Diese weltweit einzigartige Tagung wird hochkarätige Fachleute verschiedener Disziplinen aus Europa und Übersee zusammenbringen. Wir erwarten rund 70 Teilnehmer“, sagt Prof. Thomas Wolbers, Arbeitsgruppenleiter am DZNE und einer der Organisatoren des Symposiums.

Das Programm deckt ein breites Spektrum an Studien ab, die sich mit dem Orientierungssinn befassen. Neben Untersuchungen des menschlichen Gehirns mittels neuronaler Bildgebung sind beispielweise auch Studien vertreten, die auf Online-Spielen oder dem Einsatz „virtueller Realität“ beruhen.

„Ältere Menschen haben oft Schwierigkeiten, sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden, was ihre Mobilität, ihre Eigenständigkeit und damit ihre Lebensqualität beeinträchtigen kann“, sagt Wolbers. „Angesichts einer alternden Bevölkerung ist es wichtig, die Mechanismen der räumlichen Wahrnehmung zu verstehen und wie diese Mechanismen durch das Altern und Erkrankungen wie Alzheimer beeinflusst werden. Dies kann helfen, Strategien für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu entwickeln und zu neuen Methoden der Diagnose von Demenz beitragen.“

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