UDE / UK: DFG fördert Krebsstudie mit 3,5 Mio. Euro / Dem schwarzen Hautkrebs auf der Spur

Die verantwortlichen Studienleiter Prof. Dr. Joachim Klode und PD Dr. Ingo Stoffels testen im Rahmen einer multizentrischen klinischen Studie, ob sie mit dem dreidimensionalen bildgebenden Verfahren die Auffindbarkeit der Sentinellymphknoten sowie das krankheitsfreie-Überleben der Patienten im Vergleich zum Standardverfahren verbessern können. Die Wissenschaftler setzten dabei auf die sogenannte Hybrid-Single-Photonen Emission Computertomographie / Computertomographie (SPECT/CT). Mit deren Hilfe lassen sich nicht nur Stoffwechselvorgänge in Organen, sondern auch ihre Struktur darstellen.

Bisher wird an der Hautklinik des Universitätsklinikums Essen mit der Lymphabstromszintigraphie das Standardverfahren angewendet. Dabei werden die Wächterlymphknoten durch radioaktiv markierte Eiweißpartikel markiert.

Wächterlymphknoten liegen im direkten Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit von Tumoren. Werden in ihnen Tumorzellen nachgewiesen, ist es wahrscheinlich, dass sich bereits weitere Metastasen im Umfeld befinden oder noch ausbilden werden. Liegen keine Tumorzellen vor, müssen die Patienten deutlich weniger aggressiv behandelt werden. Welche Lymphknoten dies jeweils sind, muss jedoch zunächst identifiziert werden.

Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Joachim Klode, Hautklinik, joachim.Klode@uk-essen.de
Priv.-Doz. Dr. Ingo Stoffels, Hautklinik, ingo.stoffels@uk-essen.de

Redaktion: Christine Harrell, Tel. 0201/723-1615, christine Harrell@uk-essen.de

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