Tumorprofiling für Patienten mit NSCLC innerhalb von zwei Wochen

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Speziell zur Behandlung von Patienten mit NSCLC sollten gemäß der aktuellen NCCN Richtlinie umfassende Tumorprofilings unter anderem zur Identifikation von EGFR- oder ALK-Mutationen durchgeführt werden.(5) So können seltene Treibermutationen identifiziert werden, um Patienten zielgerichtet und individuell zu therapieren. Alle klinisch relevanten genetischen Veränderungen werden, mithilfe des umfassenden Tumorprofilings, vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands von Foundation Medicine analysiert und bewertet. Durch Bioinformatiker und modernste Algorithmen werden die Resultate anschließend in einem detaillierten und zugleich einfach zu interpretierenden Ergebnisbericht („Report“) zusammengefasst. Die Reports beinhalten neben den Analyseergebnissen relevante Studienresultate zu zielgerichteten Therapien sowie Informationen zu aktuellen klinischen Studienprogrammen, die für die jeweiligen Mutationen relevant sind. Auf dieser Basis können Ärzte eine fundierte Therapiestrategie entwickeln. Der Report steht in der Regel innerhalb von 14 Tagen nach Einsendung der Proben zur Verfügung.

Bestmögliche zielgerichtete NSCLC – Behandlung durch moderne Analyseverfahren

Durch den Einsatz moderner Informationstechnologien und Analyseverfahren vollzieht sich ein Wandel in der personalisierten Krebsmedizin. Die Wahl der bestmöglichen zielgerichteten Behandlung ist von der Kenntnis relevanter genetischer Veränderungen abhängig. Bei Erkrankungen wie dem fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), bei dem Mutationen unterschiedlicher Signalwege die Wirksamkeit des Therapieregimes bestimmen können, ist dies besonders relevant. (1-3) Services wie FoundationOne können Behandlern eine wertvolle Hilfestellung bei der Therapiewahl geben: Die umfassenden Tumorprofile bieten Informationen zu mehr als 300 krebsassoziierten Genen.

Tumorprofilings unterstützen NSCLC Therapieentscheidungen

Das Wissen um die Anzahl und die Bedeutung von Genveränderungen, die das Wachstum und die Aggressivität von Tumoren treiben hat sich in den vergangenen Jahres stark verbessert – das gilt besonders für das NSCLC.(1) Digitale Auswertungen umfassender Datensätze von Patienten spielen daher bereits heute eine immer wichtigere Rolle für therapeutische Entscheidungen. Dieser Trend wird sich zukünftig noch weiter verstärken. Umfassende Tumorprofilings können helfen, diese molekularen Veränderungen zu identifizieren und somit bei der Therapieentscheidung zugunsten personalisierter und zielgerichteter Behandlungsoptionen unterstützen. Der validierte Service FoundationOne (4) sequenziert Tumore auf 315 krebsassoziierte Gene und bestimmt zudem die Tumormutationslast (TMB) sowie die Mikrosatelliteninstabilität (MSI).

Tumorprofilings bei NSCLC identifizieren Treibermutationen

Speziell zur Behandlung von Patienten mit NSCLC sollten gemäß der aktuellen NCCN Richtlinie umfassende Tumorprofilings unter anderem zur Identifikation von EGFR- oder ALK-Mutationen durchgeführt werden.(5) So können seltene Treibermutationen identifiziert werden, um Patienten zielgerichtet und individuell zu therapieren. FoundationOne erkennt mit hoher Genauigkeit alle vier relevanten Klassen genetischer Veränderungen (Basensubstitutionen, Insertionen/Deletionen, Kopienzahlvariationen und Genrekombinationen).(4) So kann der Service therapierelevante Mutationen auch bei Vorliegen negativer Ergebnisse nach FISH- und Hotspot-Testung identifizieren.(2,6) Zudem ergaben Studien prognostische Vorteile im Zusammenhang mit molekularen Tumorprofilings: So zeigten sich bei Patienten, bei denen genetische Veränderungen festgestellt wurden, unter der adaptierten Therapie ein längeres progressionsfreies Überleben (PFS) und Gesamtüberleben (OS) als bei Patienten, bei denen keine genetischen Veränderungen gefunden werden konnten.(7)

Referenzen

  1. Pao W, Hutchinson KE., Nat Med 2012; 18: 349-51Lorem Ipsum
  2. Schrock AB et al., Clin Cancer Res 2016; 22(13): 3281-5
  3. Drilon A, Clin Cancer Res 2015; 21(16): 3631-9
  4. Frampton GM et al., Nat Biotechnol 2013; 31(11): 1023-31
  5. NCCN NSCLC-Guidelines Version 5.2017
  6. Ali SM et al., The Oncologist 2016; 21: 762-70
  7. Barlesi F et al., Lancet 2016; 387: 1415-26
  8. Medienmitteilungen 16.03.2018, Roche Pharma AG anlässlich des 59. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
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