TU München unterstützt Special Olympics Deutschland

München ist Gastgeber der deutschen Special Olympics, die in diesem Jahr zum vierten Mal ausgetragen werden. Die diesjährige Sportveranstaltung, zu der sich mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet haben, findet auf dem TUM Campus im Olympiapark und auf dem Olympiagelände statt. In die Vorbereitung und Organisation der Spiele sind verschiedene Lehrstühle eingebunden. Zum Beispiel entwickelt der Lehrstuhl für Trainingswissenschaften und Sportinformatik ein System, mit dem Spielbeobachter die Leistungsstärke von Teams in den Sportarten Fußball, Handball und Basketball einstufen können – und so ein fairer Wettbewerb garantiert werden kann.

Studierende unterstützen die Spiele auch vor Ort: als Wettkampfrichter oder als Betreuer im Begleitprogramm „Healthy Athletes“, das Sportlerinnen und Sportler zu den Themen Gesundheit, Training und Ernährung berät. Den Sportwissenschaftlern bieten die Spiele die Möglichkeit, die Athleten zu gesundheitlichen und physiologischen Aspekten zu befragen. Im Bereich der Sportpädagogik spielt das Thema Inklusion, die Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung an der Gesellschaft, eine immer wichtigere Rolle. Das Format und die Anforderungen des Wettbewerbs finden daher auch Eingang in sportpädagogische Lehrveranstaltungen der TUM.

Zum Abschluss der Spiele findet der internationale Kongress „Behinderung, Bewegung, Befreiung – Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion“ statt. Die rund 180 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich dort umfassend zum Thema der gesellschaftlichen Teilhabe geistig behinderter Menschen informieren. „Mit seiner hochkarätigen, internationalen Besetzung ist der Kongress eine ideale Informations- und Austauschplattform“, sagt Dr. Daniela Schwarz vom Lehrstuhl für Sportpädagogik, die leitende Organisatorin der Veranstaltung. „Wir hoffen, dass wir mit dem Kongress entscheidende Impulse setzen können, um die Inklusion behinderter Menschen in Deutschland voranzubringen.“

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