Trotz Sport verspannt

(djd). Welcher Sportler wünscht sich nicht eine Traumfigur und Muskeln aus Stahl? Doch wenn die Muskulatur tatsächlich verhärtet ist, kann das mit starken Schmerzen verbunden sein. Mediziner bezeichnen diese Verhärtungen als Myogelosen oder Hartspann. Besonders häufig tritt dies im Bereich des Nackens oder der Schultern auf. Nicht nur bei langem Sitzen am Bildschirm, sondern auch beim Sport kann es zu lokalen Muskelverspannungen kommen. Wer aus falschem Ehrgeiz mit zu hoher Belastung trainiert, ungeeignete Trainingstechniken praktiziert oder sich vor dem Training nicht ausreichend aufwärmt, muss mit schmerzenden Knoten in der Muskulatur rechnen.

Spannungsgefühl rasch lindern

Die tastbare, druckempfindliche knötchenförmige Verhärtung im Muskel lässt sich durch Massagen lockern. Auch das Einreiben schmerzstillender Salben oder Gele kann schnell Erleichterung bringen. Lokale Schmerzmittel unterscheiden sich allerdings in der Schnelligkeit ihres Wirkungseintritts. Dr. rer. nat. Joachim Kresken, Vorsitzender der Gesellschaft für Dermopharmazie und Leiter der Irmgardis-Apotheke in Viersen, erklärt hierzu: „Beim ‚doc Ibuprofen Schmerzgel‘ ist der Wirkstoff in mikroskopisch kleinen Mizellen vollständig gelöst, kann von der Haut gut aufgenommen und schließlich schnell in relevanten Konzentrationen ins schmerzende Gewebe transportiert werden.“ Durch das Gel wird der Organismus kaum mit dem Wirkstoff belastet, da dieser nicht im Blut zirkuliert.

Aufwärmen und abkühlen

Es empfiehlt sich, Muskelverhärtungen frühzeitig zu behandeln, da diese chronisch werden können. Um beim Sport im Vorfeld Muskelverspannungen zu vermeiden, sollten Aktive ihrem Körper eine entsprechende Aufwärmphase und ein Cool-down am Ende der Trainingseinheit gönnen. Damit werden die Muskeln auf die Belastung vorbereitet und haben danach Zeit, sich wieder zu entspannen.

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