Trenntechniken als Innovationstreiber: Experten erörtern Chancen und Forschungsbedarf

Prof. Dr. Ulrich Kulozik von der Technischen Universität München moderierte die Veranstaltung und hielt den Einführungsvortrag. „Trennverfahren haben sich in jüngerer Zeit als maßgeblicher Innovationstreiber erwiesen und dabei neue Marktchancen erkennen lassen, deren Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist“, so Kulozik. Er zeigte anhand zahlreicher Beispiele auf, wie sich durch das Fraktionieren von komplexen Lebensmitteln und Prozessnebenströmen isolierte Komponenten mit gesteigerter Funktionalität und höherer Wertschöpfung gewinnen lassen.

Experten aus der Praxis sowie Wissenschaftler von der Universität Hohenheim, der RWTH Aaachen, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Universität Duisburg-Essen sowie der TU München gaben durch ihre Vorträge wichtige Impulse für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft – der Basis der vom FEI koordinierten Gemeinschaftsforschung. So warb Kulozik auch in seinem Resümee für neue Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), da das komplexe Thema ein idealer Kandidat für branchenübergreifende und vorwettbewerbliche Forschung sei. Veranstaltungsbegleitend präsentierten fünf Unternehmen Exponate aus dem Bereich der Trenntechnik.

Zum Hintergrund der Veranstaltungsreihe:
Seit 2001 veranstaltet der Forschungskreis der Ernährungsindustrie einmal jährlich das FEI-Kooperationsforum. Ziel dieser Veranstaltung mit wechselnden Schwerpunktthemen ist es, den Stand der Technik in Querschnittsbereichen aufzuzeigen und insbesondere interdisziplinäre und branchenübergreifende Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) auf den Weg zu bringen. Das FEI-Netzwerk bildet den organisatorischen Rahmen für die Realisierung derartiger anwendungsorientierter Forschungsaktivitäten.

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