„Transplantationsmedizin im Jahre 2012: Skandal, Realität und Ausblick“

Was wurde aus dem „Transplantationsskandal“ des vergangenen Sommers? Der traditionelle Klinische Abend der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg befasst sich am kommenden Mittwoch, dem 12. Dezember 2012, von 18 bis 20 Uhr mit dem Thema „Transplantationsmedizin im Jahre 2012: Skandal, Realität und Ausblick“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Im Sommer 2012 erschütterte der „Transplantationsskandal “ die Öffentlichkeit: Durch manipulierte Patientendaten soll die Zahl der Transplantationen an einigen deutschen Zentren erhöht worden sein. Mittlerweile werden die Vorwürfe gegen einzelne Ärzte juristisch untersucht und die Arbeit aller Transplantationszentren in Deutschland im Auftrag der Bundesärztekammer von unabhängigen Experten überprüft; Vier-Augen-Prinzip und enge Zusammenarbeit der Fachdisziplinen bieten einen Schutz vor Unregelmäßigkeiten.

Diskussion mit Journalistin, Ethikerin und Juristen

Am Heidelberger Transplantationszentrum werden jedes Jahr einige hundert Organe übertragen. „Wir haben uns im Sommer 2012 als Konsequenz aus der öffentlichen Diskussion sofort sehr intensiv mit unserer eigenen Praxis auseinandergesetzt und möglichst hohe Transparenz für die Öffentlichkeit hergestellt“, erklärt Professor Dr. Markus W. Büchler, Geschäftsführender Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. „Deshalb befasst sich der Klinische Abend in diesem Jahr auch mit diesem brisanten Thema.“ Nur durch Aufklärung der Öffentlichkeit und offene Diskussion könne das Vertrauen der Bevölkerung in die Transplantationsmedizin und Organspende wiederhergestellt werden.

Bei der Veranstaltung werden Chirurgen und Internisten einen Einblick in die klinische Arbeit Transplantationszentrum Heidelberg geben. Die Journalistin Dr. Christina Berndt, die in der „Süddeutschen Zeitung“ als Erste über Unregelmäßigkeiten im Transplantationswesen berichtet hatte, wird zu den Hintergründen und Konsequenzen der öffentlichen „Skandal-Berichterstattung“ vortragen. Eine Heidelberger Ethikerin und ein Jurist stellen ihren Vorschlag für eine gerechtere Verteilung von Lebertransplantaten vor.

Weitere Information im Internet:
Programm des Klinischen Abends:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fileadmin/pressestelle/pdf/VK_2012/121109CHI_FL_DM_klinischerAbend2012_ID22429.pdf

Transplantationszentrum Heidelberg:
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Patienten-Besucher.4149.0.html

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 110.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und 400.000 Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-4536
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de

Julia Bird
Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-7071
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de

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