Transcampus London – Dresden: Zwei Spitzen-Unis setzen gemeinsam auf Welterfolg

Erste Erfolge verzeichnet der in Europa bislang einmalige Verbund schon jetzt in der Medizin: In der Insel-, Nieren- sowie Knochenmarktransplantation gehört der Transcampus London – Dresden zu den größten Transplantationszentren der Welt.

Der Startschuss für den europaweit ersten Transcampus zweier Elite-Universitäten fiel schon im April dieses Jahres mit gemeinsamen Forschungsprojekten und Austauschprogrammen für Wissenschaftler und Studierende. Am Mittwoch, dem 23. September, treffen die Rektoren von King’s College London und Technischer Universität Dresden, Professor Dr. Edward Byrne und Professor Dr. Hans Müller-Steinhagen, erstmals in Dresden zusammen, um den Verbund beider Spitzen-Hochschulen schriftlich zu besiegeln. Das Ziel des Transcampus London – Dresden ist dabei weit mehr als die Verdoppelung von Wissen und Können, denn die Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen beider Universitäten schafft Synergien, zu denen verbesserte Fördermöglichkeiten für Spitzenforschung zählen, die den Transcampus zu einem Magneten für Wissenschaftler und Studierende weit über europäische Grenzen hinaus und zum Modell und Vorreiter für andere große Universitäten werden lässt. „Erfolgreiche und zukunftsweisende Wissenschaft benötigt enge Vernetzung, insbesondere auch auf internationaler Ebene“, betont der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen. „Das King’s College London und die TU Dresden tragen diese Feststellung einen Schritt weiter. Der gemeinsam etablierte TransCampus zeugt von einer echten Verpflichtung zur Zusammenarbeit. Er steht für gebündelte Kräfte und gewinnbringende Synergien – und all dies über jegliche nationalen oder institutionellen Grenzen hinweg. Das hat absoluten Vorbildcharakter!“

Bereits Ende April wurde Professor Dr. Stefan R. Bornstein, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III sowie des Zentrums für Innere Medizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Prorektor für Internationales und Entwicklung der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, vom Londoner King’s College zum Transcampus-Dekan ernannt. Erste gemeinsame Forschungsprojekte folgten schnell, beispielsweise bei der Immuntherapie gegen Krebs sowie der Erforschung großer Volkskrankheiten wie Diabetes und Depression. Ein weiteres Forschungsfeld sind künstliche Organe und das Beschreiten neuer Wege bei der Transplantationsmedizin. In der Insel-, Nieren- und Knochenmarktransplantation gehört der Transcampus London – Dresden inzwischen zu den weltweit größten Transplantationszentren.

Doch auch über die Medizin hinaus arbeiten London und Dresden bereits zusammen, zum Beispiel in der Nachrichtentechnik, wo die Forscher in der Weiterentwicklung des Mobilfunks gemeinsam auf den Weltstandard zielen. Weitere Forschungsbereiche – unter anderem in der Physik sowie in den Ingenieur- und Geisteswissenschaften – werden folgen.
Zwei Tage hat Professor Edward Byrne für seinen Besuch in Dresden geplant. Bei der feierlichen Unterzeichnung der gemeinsamen Absichtserklärung beider Rektoren am ersten Tag des Besuchs werden neben den Dekanen der TU Dresden auch die Direktoren großer Forschungseinrichtungen sowie Repräsentanten aus Politik und Industrie anwesend sein. Am zweiten Tag erhält Rektor Byrne einen Einblick in die Dresdner Spitzenforschung im Bereich der Ingenieurwissenschaften der TU Dresden und wird mit dem Besuch der Alten Meister auch in die Dresdner Kultur eintauchen.

Informationen für Journalisten:
Prof. Dr. med. Stefan R. Bornstein, Tel.: 0351 458-5955
E-Mail: stefan.bornstein@uniklinkum-dresden.de
Kim-Astrid Magister, Tel.: 0351 463-32398
E-Mail: pressestelle@tu-dresden.de

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