Traditioneller Brennstoff neu entdeckt

(djd). Holz, der ursprünglichste aller Energieträger, feiert eine echte Renaissance in den deutschen Wohnstuben. Scheitholz ist eine immer beliebter werdende, klimafreundliche und kostengünstige Alternative zu Heizöl oder Erdgas mit ihren steigenden Preisen. Eine aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamts (Destatis) bestätigt den starken Trend weg von fossiler Energie: In jedem dritten Neubau, der 2011 fertiggestellt wurde, ist bereits eine regenerative Heizanlage installiert.

Versorgungssicher

Als heimischer Rohstoff mit hoher Versorgungssicherheit bietet Holz günstige, kalkulierbare Preise. Deutschland verfügt über die größten Holzvorräte in Europa. Derzeit werden jedoch nur etwa zwei Drittel des jährlichen Holzzuwachses genutzt, und zudem ist eine nachhaltige Forstwirtschaft gesetzlich vorgeschrieben. Zugleich ist der natürliche Brennstoff besonders klimafreundlich, da Holz bei der Verfeuerung stets nur so viel CO2 an die Atmosphäre abgibt, wie es im Laufe seines Wachstums gebunden hat.

Komfortables Heizen mit Scheitholz

Dank moderner Scheitholzzentralheizungen ist es heute möglich, das gesamte Haus kostenbewusst und komfortabel zu beheizen. Die hochwertige, einfach zu bedienende Anlagentechnik sorgt dabei für niedrige Emissionen und hohe Wirkungsgrade. Die Füllräume moderner Scheitholzvergaserkessel sind so groß, dass in der kalten Jahreszeit lediglich alle acht bis zwölf Stunden, also nur ein- bis zweimal am Tag, Holz nachgelegt werden muss. In wärmeren Übergangszeiten reicht sogar in der Regel ein Nachfüllintervall von zwei Tagen. Auch der Aschebehälter ist nur ein- bis zweimal im Monat zu leeren. Die Asche lässt sich bequem über den Hausmüll entsorgen oder als wertvoller Dünger im Garten einsetzen. Wer sich bei der Umstellung der Heizanlage für ein modernes Scheitholzsystem entscheidet, wird zudem vom Staat belohnt: Vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es für einen Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher einen Zuschuss von 1.400 Euro. Zu dieser Basisförderung können je nach baulichen Rahmenbedingungen noch Boni beispielsweise für die Kombination mit einer Solar- oder einer Solarthermieanlage beantragt werden.

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