Traditioneller Brennstoff im modernen Gewand

(djd). In Zeiten steigender Heizkosten wundert es nicht, dass in den vergangenen Jahren die Nutzung fossiler Brennstoffe stark zurückgegangen ist, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet. Im Zeitraum 2005 bis 2010 verringerte sich der Heizölverbrauch um 21,5 Prozent, der Verbrauch von Erdgas sank um 11,4 Prozent. Gleichzeitig ist laut Destatis bereits in jedem dritten Neubau des Jahres 2011 eine regenerative Heizanlage installiert. Erneuerbare Energieträger wie Brennholz konnten ein kräftiges Absatzplus von 33,1 Prozent verzeichnen. In diesem Zusammenhang ist Scheitholz als wohl ursprünglichster Brennstoff eine immer beliebtere, klimafreundliche und günstige Alternative zu fossilen Energieträgern.

Kostensparende Wärme

Moderne Scheitholzheizungen sind komfortabel im Betrieb und können das ganze Haus kostensparend beheizen. Auch sind sie sehr klimafreundlich, da Holz bei der Verfeuerung nur so viel CO2 an die Atmosphäre abgibt, wie es im Laufe des Wachstums gebunden hat. Zudem verfügt Deutschland über die größten Holzvorräte Europas und eine nachhaltige Forstwirtschaft ist gesetzlich vorgeschrieben. So stünde auch künftig bei steigender Nachfrage Holz ausreichend zur Verfügung. Moderne Anlagentechnik sorgt für hohe Wirkungsgrade bei maximalem Bedienkomfort, die Füllräume heutiger Scheitholzvergaserkessel sind so groß, dass in der kalten Jahreszeit nur ein- bis zweimal am Tag Holz nachgelegt werden muss. In wärmeren Übergangszeiten reicht oft ein Nachfüllintervall von zwei Tagen. Auch der Aschebehälter muss nur ein- bis zweimal im Monat geleert werden, die Asche kann bequem über den Hausmüll entsorgt oder als wertvoller Dünger im Garten eingesetzt werden. Weitere Informationen zum Thema Heizen mit Holz gibt es unter http://www.holzundpellets.de im Internet.

Staatliche Zuschüsse

Der Staat belohnt die Umstellung auf eine Scheitholzheizung im Zuge seines Marktanreizprogramms: Ein Scheitholzvergaserkessel mit Pufferspeicher wird vom Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 1.400 Euro unterstützt. Zu dieser Basisförderung können je nach Bau noch Boni, zum Beispiel für die Kombination mit einer Solaranlage, beantragt werden.

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