Toyota iQ-EV: Noch mehr Reichweite

(dmd). Auch für elektrisch betriebene Fahrzeuge gilt: Je niedriger der Verbrauch, desto besser. Aus diesem Grund überarbeiteten die Macher bei Toyota kurz vor der Markteinführung noch einmal ihr Elektroauto iQ-EV. Das Ergebnis: Mit 10,4 kWh auf 100 Kilometer verbraucht der japanische Kleinstwagen nun deutlich weniger Strom als die Konkurrenzmodelle Peugeot Ion und Nissan Leaf, deren Normverbrauch zwischen 12 und 17 kWh liegt.

Die Vorgabe: Mit seiner Batteriekapazität soll der Toyota eine Reichweite von rund 100 Kilometern pro Akkuladung bieten. Die Elektroversion des iQ wird Ende des Jahres ausgewählten Nutzern in Japan und den USA zur Verfügung gestellt. Außerdem soll ab 2015 ein Brennstoffzellenauto das Angebot an emissionsfrei fahrenden Fahrzeugen ergänzen.

Das überarbeite Toyota Elektrofahrzeug iQ-EV, in Japan eQ genannt, verfügt über eine neue Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie. Der weltweit geringste Energieverbrauch von 104 Wh pro Kilometer ermöglicht trotz der vergleichsweise geringen Kapazität von 12 kWh, eine Reichweite von 100 Kilometern pro Ladung und eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. So kann der Platzbedarf der Batterie minimiert werden. Mit einem 220V-Wechselstromanschluss lässt sich die Batterie in rund drei Stunden komplett aufladen. Toyota wird den eQ ab Dezember 2012 regionalen Behörden und ausgewählten Nutzern in Japan und den USA zur Verfügung stellen. Der gemeinsam mit Tesla entwickelte RAV-EV ist in den USA seit September ebenfalls Teil dieses Demonstrationsprojektes.

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