Tod durch Herzinfarkt: Große regionale Unterschiede in Bayern

Nürnberg, Freitag 8. Oktober 2010 – Starke Unterschiede bei der Herzinfarkt-Sterblichkeit in Bayern beobachtet der neue „Herzbericht“. „Besonders auffallend ist das Gefälle zwischen Nord- und Südbayern“, bilanziert „Herzbericht“-Autor Dr. Ernst Bruckenberger bei der Präsentation der neuen Daten auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie in Nürnberg.

Eine Gegenüberstellung der altersbereinigten Sterbeziffern (Gestorbene pro 100.000 Einwohner) in unterschiedlichen Gegenden Bayerns zeigt: Gemessen am Bundesdurchschnittswert von 69,2 Herzinfarkt-Toten jährlich pro 100.000 Bewohner, weist die Stadt Memmingen (- 58,7 % unter dem Durchschnittswert) die niedrigsten Zahl von Herzinfarkt-Toten auf. Am anderen Ende der bayerischen Skala ist Coburg: Dort liegt die Zahl der an Herzinfarkt Verstorbenen 89,4 Prozent über dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
Pressestelle in Nürnberg:
Prof. Eckart Fleck (Pressesprecher der DGK), Roland Bettschart (B&K):
Tel.: 0911 / 8606 – 4648;
Christiane Limberg (Pressereferentin der DGK): Tel.: 0911 / 8606 – 6940

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute rund 7500 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.
(idw, 10/2010)

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