Tipps zum Schulstart

(djd). Zum Start in die Schule landen oft viel zu viele Süßigkeiten in den Schultüten. Dabei freut sich der Nachwuchs sehr über kleine Spielsachen, die mit den neuen Freunden in den Pause ausprobiert werden können oder am Nachmittag nach den Hausaufgaben für Kurzweil sorgen. Mädchen lieben vor allem kleine Spielfiguren, die sie sammeln und mit ihren Freundinnen tauschen können. Die niedlichen „Kawaii Crush“-Püppchen etwa erobern mit ihren kunterbunten Outfits Mädchenherzen im Sturm. Jedes der Püppchen hat einen unverwechselbaren Stil und ein liebenswertes kleines Tier zum Freund. „Links! Rechts! Ab in die Mitte!“ ist dagegen ein neues Würfelspiel, das in jede Hosentasche passt und mit einer Spielzeit von fünfzehn Minuten ein Zeitvertreib für die große Pause ist.

Ordnung im Kinderzimmer

Mit dem neuen Spielzeug fällt es auch leicht, sich von nicht mehr benötigten Spielsachen zu trennen. Das bringt Ordnung im Kinderzimmer und gleichzeitig Gutes mit sich, denn ein neues Internetportal übernimmt Elektronik- und Medienprodukte, die intakt sind, aber zu Hause nicht mehr gebraucht werden – von der Spielkonsole bis zum Hörspiel, vom alten Handy bis zum Kinderbuch. All das kann man online und zum Festpreis unter http://www.sammeldrache.de verkaufen. Innerhalb einer Woche wird der Erlös überwiesen. Der Clou: Zusätzlich sammelt man dabei Prämienpunkte, die ausgewählte Schulen und Kindergärten in Form einer Ausstattungsspende unterstützen.

Viel diskutiert: das gesunde Frühstück

Sehr zum Leidwesen gesundheitsbewusster Mütter verlangen viele Sprösslinge am Morgen nach ihrem obligatorischen Marmeladen- oder Nuss-Nugat-Aufstrich-Brot. Bekanntlich ist jedoch das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages. Besonders bedenklich: Nicht wenige Schulkinder starten sogar komplett ohne Morgenmahlzeit in den Tag. Um ihren Hunger zu stillen greifen sie in den Pausen zu fettigem Fast Food oder zuckrigen Süßigkeiten. Damit erhöht sich laut der bisher weltweit größten epidemiologische Studie ISAAC das Risiko, an Asthma, Heuschnupfen oder Ekzemen zu erkranken. Denn Kinder, die mehrmals pro Woche das beliebte Junkfood essen, leiden deutlich häufiger daran. Zudem führen diese schlechten Ernährungsgewohnheiten oft zu ungesundem Übergewicht. „Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig eine gute Ernährung von früher Kindheit an ist“, kommentiert Professor Ulrich Keil, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster die Ergebnisse. Daher empfiehlt Dr. h. c. Peter Jentschura, den Tag mit einem basisch-vollwertigen Hirse-Buchweizen-Brei zu beginnen. „Mit Morgenstund’ bekommt der Körper genau das, was er für einen guten Start benötigt“, erläutert der Gesundheitsautor aus Münster. Neben Hirse und Buchweizen enthält das schnell angerührte Frühstück Amarant, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und süße Mandeln.

Gut zu Fuß in den Schulalltag

Ebenso wie eine gute Ernährung und ein vollwertiges Pausenbrot trägt ausreichende Bewegung zur Gesunderhaltung des Schulkindes bei. Mit Eintritt in die Schule wird aus dem Spielkind ein Sitzkind. Bis zu acht Stunden täglich verbringen die Schüler in sitzender Position, im Schulbus, an den Schulpulten oder am Schreibtisch bei den Hausaufgaben. Für ein sportliches Hobby ist neben dem Lernpensum oft nur wenig Zeit. Mit ergonomischen Möbeln kann Haltungsschäden teilweise vorgebeugt werden. Zudem sollten Eltern darauf achten, ihr Kind nicht ständig mit dem Auto zu fahren, sondern den Schüler kürzere Wege zu Fuß gehen zu lassen. Generell gehören Kinderfüße in qualitativ hochwertige, gut sitzende Schuhe. Untersuchungen zufolge kann falsches Schuhwerk zu späteren Fußdeformationen sowie Hüft- und Rückenbeschwerden führen. So leiden etwa 15 Millionen Deutsche unter schmerzhaften Fehlstellungen, obwohl angeborene Fußschäden eher die Ausnahme sind. Bei Kindern sind zu große oder zu kleine Schuhe besonders gefährlich, da ihre Füße noch weich und formbar sind. Um sicherzugehen, dass die neuen Schuhe gut sitzen, sollten die Füße vor dem Schuhkauf genau ausgemessen werden. Eine gute Hilfe bietet zum Beispiel das Weiten-Maß-System WMS, mit dem man sowohl die Länge als auch die Weite des Fußes ermitteln kann. Da Kinderfüße schnell schwitzen, empfiehlt es sich, beim Kauf auf atmungsaktive Materialien zu achten. Gut geeignet sind Schuhe, die etwa mit der neuartigen „Elefanten iQ-Technologie“ ausgestattet sind. Sie sorgen bei jedem Wetter für gutes Klima im Schuh. Eine Alternative, die den Füßen Raum bietet und diese kaum einschränkt, sind die vom Fachbereich Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg untersuchten Barfußschuhe von Leguano. Erhältlich sind diese im Online-Shop unter oder bei Fachhändlern.

Das große Kratzen

Was Eltern auch in der Schule oft nicht erspart bleibt, ist der ungeliebte Läuse-Alarm. Oft kommt der Nachwuchs vom Schullandheim, der Klassenfahrt oder dem Skikurs mit den Plagegeistern auf dem Kopf nachhause. Sobald die Schule den Lausbefall in der Klasse bekannt gibt, sollten Eltern die Schöpfe ihrer Kinder aufmerksam nach den Insekten durchforsten. Mit speziellen Kämmen aus der Apotheke und dem Auftragen einer Haarspülung gelingt es einfacher. Vor allem der Nacken und der Bereich hinter den Ohren sollte gründlich untersucht werden. Falsche Scham ist unangebracht, denn Läuse haben nichts mit Hygiene zu tun und klettern einfach von Kopf zu Kopf. Sind die Parasiten entdeckt, kann ihnen dank moderner Läusemittel rasch der Garaus gemacht werden. Als sehr effektiv im Kampf gegen die lästigen Tierchen hat sich etwa Nyda aus der Apotheke erwiesen. Es enthält ein spezielles Dimeticon (Silikonöl), das tief in die Atemwege der Läuse und Nissen eindringt – und sie ersticken lässt. Zwei Behandlungen sind nötig, nach erfolgter Erstbehandlung können die Kinder bereits wieder in die Schule gehen.

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