Tipps für die Sommerparty

Bunte Lampions, ein fruchtiger Sundowner, dazu loungige Ibiza-Klänge und nette Menschen. Im Sommer herrscht Partyfieber. Schließlich gibt es nichts Besseres, als laue Abende mit Freunden zu verquatschen und heiße Nächte durchzutanzen. Aber bitte, keine Angst vor der Partyplanung! Mit unserer Checkliste hat man eine Sommerparty ruckzuck auf die Beine gestellt. Und auch das Aufräumen am nächsten Tag hält sich in Grenzen. Sogar das gute Parkett darf mit unseren Pflege-Tipps problemlos als Tanzfläche herhalten.

Zu einer Party gehören Gäste. Dank Job, Familie & Co. sind die meisten Kalender pickepacke voll. Spontanpartys sind zwar eine schöne Sache, aber die wenigsten Menschen haben spontan Zeit. Darum ist es wichtig, rechtzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen. Sobald Sie das Datum festgelegt haben, lassen Sie es Ihre Gäste wissen. Selbst wenn Sie noch nicht ganz offiziell mit allen Informationen einladen möchten, versenden Sie eine sogenannte „Save the Date“-E-Mail. Darin bitten Sie die Eingeladenen, das Datum bereits vorzumerken. Damit machen Sie es gleichzeitig ein wenig spannend, und das kann sicherlich nicht schaden.

Was Sie als guter Gastgeber darüber hinaus noch für Ihre Partyplanung benötigen, haben wir in unserer Checkliste für Sie zusammen gefasst:

Checkliste für Ihre Partyplanung

Gästeliste aufstellen. Überlegen, für wie viele Personen Sie Platz haben. Ein wenig eng darf es ruhig werden, das gehört zu einer gelungenen Party dazu.

Nicht zu kurzfristig einladen. Am besten mindestens vier Wochen vorher, damit sich die Gäste den Party-Termin tatsächlich freihalten können. Um Antwort bitten, damit man beim Einkauf die tatsächliche Gästezahl berücksichtigen kann.

Bei der Einladung auch an Nachbarn denken – wenn sie mitfeiern, können sie sich durch die Partygeräusche nicht gestört fühlen. Auf jeden Fall ein bis zwei Tage vor der Party nochmals bei den Nachbarn vorbeischauen und auf die Feier hinweisen. Üblich ist auch ein Hinweis im Hausflur.

Sich rechtzeitig um Helfer kümmern, die zum Beispiel Getränke ausschenken oder am Grill aushelfen. Als Gastgeber kann man sich am Partyabend nicht um alles gleichzeitig kümmern.

Dekoration und weitere Party-Ausstattung planen: Sind genug Sitzgelegenheiten, Teller, Besteck etc. vorhanden? Wie sieht es mit Lampions, Girlanden, Gartenfackeln und Co. aus? Was muss man noch kaufen oder ausleihen?

Kommt Musik von der CD oder vom MP3-Player? Wer übernimmt am Partyabend die Aufgabe des DJ? Welche Musik möchten Sie spielen?

Einkauf rechtzeitig planen: Wie viel Fleisch, Fisch und Gemüse braucht man für die erwarteten Gäste? Sind Vegetarier dabei? Grillfleisch und größere Mengen Brot rechtzeitig bei Fleischer und Bäcker vorbestellen.

Getränkeeinkauf planen: Bier, Wasser, Limonade, Säfte und mehr. Bier sollte gut durchkühlen und daher mindestens zwei bis drei Tage vor der Feier eingekauft werden.
Salate und Dips lassen sich gut am Vormittag der Party vorbereiten, so dass am Abend keine Hektik ausbricht. Grill-Fleisch auch bereits ab Mittag in einer Marinade durchziehen lassen.

Eventuell Partyspiele planen: Nagelbrett, Stopptanz, Karaoke, ein Quiz und ähnliches lässt sich gut vorbereiten und sorgt für Stimmung.

Bei Gartenpartys einen Notfallplan für schlechtes Wetter aufstellen: Lässt sich auch drin feiern oder sind Markise oder ein Wintergarten als Regenschutz vorhanden?
Für kühlere Abendstunden hält man als guter Gastgeber Decken oder Strickjacken bereit.

Die Sommerparty am Tag danach

Je nachdem, wie spät es wird, lohnt es sich direkt nach der Party bereits das Gröbste zu bereinigen: Buffet-Reste sollten beispielsweise direkt in den Kühlschrank gestellt werden. Am nächsten vielleicht etwas verkaterten Tag freut man sich über einen leckeren Snack, der nur aufgewärmt werden muss. Alles andere kann auch bis zum nächsten Morgen warten. Aber dann geht das Aufräumen los: Bierflaschen können in einen Putzeimer ausgeleert werden. Geschirr und Besteck wandern in die Spülmaschine, Überzähliges wird in Plastikschüsseln zwischengelagert. Pappbecher, -teller und Plastikbesteck gehören in große, reißfeste Müllsäcke.

Wenn die Wohnung so weit wieder hergestellt ist, werfen Sie einen Blick auf den Fußboden. Besonders Holzböden weisen nach einer langen Partynacht manchmal Spuren auf. In einem ersten Schritt fegen Sie den Schmutz vom Parkett. Denn wird er noch mehr mit Füßen getreten, kann er auf der Holzoberfläche unschöne Kratzer hinterlassen. Dafür genügt in den meisten Fällen ein Besen oder ein gut ausgewrungener Wischmopp. Möglichst nicht zu nass, denn Holz quillt unschön auf. Dabei empfehlen Fachleute, dem Wischwasser ein spezielles, auf die Oberflächenveredelung abgestimmtes Reinigungs- oder Pflegemittel hinzu zu geben.

Parkettpflege für den Partyboden

Gibt es kleinere Beschädigungen kann der Fachmann helfen. Meist sind sie mit wenig Aufwand ausgebessert. Bei größeren Kratzern oder Macken kann das Parkett abgeschliffen und vollflächig neu versiegelt werden, wobei bei geölten Dielen oft schon die partielle Erneuerung ausreicht. Bei einer normalen Hausparty sind solche Schäden sowieso eher selten.

Wer sich unsicher bei der Pflegekur für seinen Parkettboden ist, sollte Fachleute wie die „Parkettprofis“ um Rat fragen. Unter diesem neuen Logo haben sich bundesweit Parkett-Fachbetriebe zusammengeschlossen, die über eine spezielle Qualifikation im Parkettleger-Handwerk sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung führen. Außerdem verpflichten sich diese Fachbetriebe, ihre Mitarbeiter regelmäßig in dieser Sparte weiterzubilden. Wer weiß, vielleicht eignen sich die freundlichen Parkettprofis ja sogar als Partygäste…?

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