Bei Tinnitus lassen sich elektrophysiologische Aktivitäten in beteiligten Hirnarealen durch CR-Neuromodulation erfolgreich reduzieren

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Auf der Suche nach dem neuronalen Code des Tinnitus – neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften

Im Rahmen der 5. Internationalen TRI (Tinnitus Research Initiative) Tinnitus Conference 2011 diskutierten renommierte Experten und Forscher über den komplexen neurowissenschaftlichen Hintergrund von Tinnitus-Erkrankungen und über innovative therapeutische Behandlungsansätze.[fusion_builder_container hundred_percent=“yes“ overflow=“visible“][fusion_builder_row][fusion_builder_column type=“1_1″ background_position=“left top“ background_color=““ border_size=““ border_color=““ border_style=“solid“ spacing=“yes“ background_image=““ background_repeat=“no-repeat“ padding=““ margin_top=“0px“ margin_bottom=“0px“ class=““ id=““ animation_type=““ animation_speed=“0.3″ animation_direction=“left“ hide_on_mobile=“no“ center_content=“no“ min_height=“none“][1] Erstmals wurden umfangreiche EEG-Analysen präsentiert, die eindrucksvoll belegen, dass pathologisch veränderte elektrophysiologische Aktivitäten der am Tinnitus beteiligten Hirnareale durch gezielte Behandlung mit der Akustischen CR®-Neuromodulation bei Patienten mit chronisch tonalem Tinnitus bereits nach 12 Wochen reduziert werden konnten.[2] Weiterführende Untersuchungen zeigten, dass dieser innovative Behandlungsansatz das Zusammenspiel Tinnitus-relevanter auditorischer wie auch nicht-auditorischer Areale positiv beeinflussen kann.[3] Aktuell vorgestellte Ergebnisse zur Behandlung mit der Akustischen CR®-Neuromodulation in der fachärztlichen Praxis zeigten, dass bereits nach 6 Monaten Therapie zwei Drittel der behandelten Patienten in praxi signifikant profitierten.[4] Damit stehen die Resultate aus der Praxis in Einklang mit den bisherigen Studienergebnissen  zur Akustischen CR®-Neuromodulation mit dem T30-CR®-Neurostimulator. Diese zeigen, dass sich nach einer neunmonatigen CR®-Therapie (nach zehnmonatiger Beobachtungszeit) bei 75 Prozent der Patienten der Tinnitus deutlich bis sehr deutlich verbesserte. Die wahrgenommene Lautheit des und die Belastung durch den Tinnitus konnten im Mittel um 50 Prozent verringert sowie der Schweregrad verbessert werden.[5], [6], [7]

Tinnitus – der Kopf gibt den Ton an
Das akustische Phänomen des Tinnitus tritt ohne real existierendes äußeres Hörsignal auf.[8], [9], [10], [11] Nach heutigem Stand der Wissenschaft geht man davon aus, dass der Tinnituston nicht im Ohr, sondern durch (häufig hörverlustbedingte) Veränderungen im Gehirn erzeugt wird.[12], [13], [14], [15], [16] Das „Klingeln der Ohren“ wird durch übermäßige und synchrone Neuronenaktivität ausgelöst. Einfach gesagt: Wenn das Ohr den Neuronen in der Hörrinde (dem sog. auditorischen Kortex) wenig oder keinen „Gesprächsstoff“ liefert – zum Beispiel aufgrund einer Höreinschränkung – beginnen diese, sich mit sich selbst zu unterhalten.[17], [18] Mit der Zeit kann sich der intrinsische Ton verselbstständigen: Er wird aufgrund der natürlichen synaptischen Plastizität des Gehirns fälschlicher Weise „gelernt“. Das heißt, die betroffenen, hyperaktiven Nervenzellen vernetzen sich pathologisch stark und feuern synchron, wie beim Hören einer „echten“ Schallquelle, nur, dass damit der Tinnituston kodiert wird.

Tinnitus im Gefüge neuronaler Netzwerke
Die besondere Komplexität des Tinnitus liegt in z. T. fatalen Wechselwirkungen innerhalb der neuronalen Netzwerke: Pathologisch verstärkte und synchronisierte neuronale synaptische Vernetzungen im auditorischen Kortex können auch nicht-auditorische Areale beeinflussen und umgekehrt. Sie wirken sowohl bei der Wahrnehmung echter als auch vermeintlicher Signale zusammen. Gleichzeitige Aktivitäten in der Hörrinde und im sog. „Aufmerksamkeitsnetzwerk“ (hierzu zählen z.B. der dorsolaterale-präfrontale sowie parietale Kortex) lassen uns dieser „vermeintlichen“ Signale bewusst werden.[19] Andere Netzwerke in tiefer liegenden limbischen Arealen wie dem Cingulum oder der Amygdala verknüpfen den Höreindruck mit Gefühlen und/oder speichern ihn (via Hippocampus) im Gedächtnis.[20] Das sich gegenseitig aufschaukelnde Zusammenspiel der auditiven, kognitiven und emotionalen Netzwerke beeinflusst den inter- und intraindividuell stark variierenden Leidensdruck der Betroffenen, die subjektiv empfundene Belastung und die wahrgenommene Lautheit des Tinnitus.[21], [22], [23], [24]

Akustische CR®-Neuromodulation – Effekte, die man sehen kann
Diese Wechselwirkungen in den zentralen Schaltstellen dieses komplexen neuronalen Netzwerkes machen letztlich den Tinnitus aus.[25] Die Tinnitus-typischen Veränderungen können mittels moderner bildgebender Verfahren sogar sichtbar gemacht werden, z.B. im PET, MEG oder durch voxelbasierte EEG-Analysen.[26], [27], [28], [29] Beim chronischen Tinnitus objektiv messbar ist eine krankhaft reduzierte Alpha-Bandaktivität (8-12 Hz) und eine pathologisch verstärkte Delta- & Gamma-Bandaktivität (1-4 Hz und 30–90 Hz) in den relevanten Hirnarealen. Diese korrelieren nach Untersuchungen von Weisz et al. eng mit der vom Patienten wahrgenommenen Tinnitus-Lautheit und der damit verbundenen Belastung.[30]

Auf dem Tinnitus-Expertenmeeting in Buffalo wurden umfangreiche EEG-Daten präsentiert, die im Rahmen der RESET-Studie zur Validierung der Akustischen CR®-Neuromodulation bei chronisch-tonalem Tinnitus erhoben und analysiert wurden.[31], [32] Die aktuellen Auswertungen von Adamchic et al. zeigen eindrucksvoll, dass die pathologischen Veränderungen der Hirnaktivitäten der am Tinnitus beteiligten Hirnareale durch gezielte Behandlung mit der Akustischen CR®-Neuromodulation bereits nach 12 Wochen reduziert werden konnten.[33]

Neben den erwarteten Effekten der Akustischen CR®-Neuromodulation auf den auditorischen Kortex zeigte sich in den aufwendigen EEG-Auswertungen bei Patienten mit subjektivem, chronisch-tonalem Tinnitus bereits nach 12 Wochen Behandlung auch in den untersuchten Tinnitus-relevanten nicht-auditorischen Bereichen eine signifikante Erhöhung der krankhaft verminderten Alpha-Bandaktivität sowie eine deutliche Verringerung der pathologisch erhöhten oszillatorischen Aktivitäten im Delta- und Gammaband (Abb. 1). Offensichtlich bewirkt die Behandlung mit der Akustischen CR®-Neuromodulation nicht nur im Hörzentrum, sondern auch weiterführend in den nicht-auditorischen Bereichen des neuronalen Tinnitus-Netzwerkes physiologische Effekte und Aktivitäten im Delta- & Gammaband, die zudem auch positiv mit Veränderungen der wahrgenommenen Lautheit und Belastung des Patienten durch den Tinnitus, gemessen mittels VAS (Visuelle Analog Skala), korrelieren.

Abbildung 1: Bereits nach 12 Wochen Behandlung mit der Akustischen CR®-Neuromodulation signifikant verstärkte Alphaband-Aktivität und verringerte Delta- und Gammaband-Aktivität in auditorischen und nicht-auditorischen Hirnarealen im voxelbasierten EEG nachweisbar.
(© Forschungszentrum Jülich)

Zusammenspiel auditorischer und nicht-auditorischer Tinnitusareale
Das Zusammenspiel auditorischer und nicht-auditorischer Hirnareale unter der Akustischen CR®-Neuromodulation wurde in weiterführenden Analysen für definierte Tinnitus-relevante Hirnareale genauer überprüft.[34] Untersucht wurden Patienten mit bilateralem chronisch tonalem Tinnitus mit einer infolge der Akustischen CR®-Neuromodulation erreichten Verbesserung in den klinischen Parametern, gemessen mit dem Tinnitus-Fragebogen (TF) nach Goebel & Hiller.[35] Die Ergebnisse belegen, dass durch die Therapie mit der Akustischen CR®-Neuromodulation der auditorische Kortex durch nicht-auditorische Areale weniger angetrieben und das limbische System sensorisch weniger aktiviert wird.

„Das bedeutet, dass durch die Behandlung mit dem T30 CR®-Neurostimulator die sich wechselseitig verstärkenden Mechanismen im neuronalen Gefüge des Tinnitus moduliert und positiv beeinflusst werden können“, so Prof. Dr. Dr. Peter Tass, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin im Forschungszentrum Jülich sowie Leiter des Forschungsschwerpunkts Neuromodulation an der Klinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie der Universität zu Köln.

Der T30 CR®-Neurostimulator für die Akustische CR®-Neuromodulation – Ergebnis innovativer neurowissenschaftlicher Forschung zur gezielten Ursachenbekämpfung bei chronisch tonalem Tinnitus.

CR®-Effekte im Therapieverlauf
Im Rahmen der nach internationalem Standard durchgeführten RESET-Studie (Randomized Evaluation of Sound Evoked treatment of Tinnitus) wurden Patienten mit chronisch-tonalem (> 6 Monate), subjektivem Tinnitus bis zu neun Monate mit der Akustischen CR®-Neuromodulation behandelt (bei insgesamt zehn Monaten Beobachtungszeit).[36], [37], [38], [39] Als Messkriterien wurden u. a. die subjektive Lautheit, die Belastung sowie der Schweregrad des Tinnitus erfasst. Als objektives Verfahren wurde die Elektroenzephalographie (EEG) eingesetzt, um die Veränderungen der Hirnstromaktivitäten zu registrieren. Bereits nach 12 Wochen konnten in den subjektiven und in den objektiven Messungen charakteristische und statistisch signifikante Verbesserungen gezeigt werden.

Die mit den EEG-Methoden erfassten Veränderungen im neuronalen Netzwerk spiegeln sich auch in den klinischen Ergebnissen der RESET-Studie wider. Die Tinnitus Lautheit und die Belastung – gemessen mittels VAS – haben sich im Vergleich zur Ausgangssituation bereits nach 12 Wochen im Mittel um etwa 30 Prozent signifikant reduziert (p < 0,05). Bei mehr als 70 Prozent der mit dem empfohlenen CR®-Therapieschema von 4-6 h täglich behandelten Patienten konnte im gleichen Zeitraum der Tinnitus um mindestens einen Schweregrad verbessert werden.[40]

Langanhaltend profitierten 75 Prozent der über ein Dreivierteljahr  teilnehmenden Studienpatienten deutlich (mindestens 6 TF-Punkte verbessert) bis sehr deutlich (mindestens 15 TF-Punkte verbessert) von der CR®-Therapie.[41], [42], [43], [44] Insgesamt verringerte sich die Belastung durch den Tinnitus im Mittel um 50 Prozent, gemessen mittels Tinnitus-Fragebogen (TF) nach Goebel & Hiller (1994).[45] Außerdem konnte eine signifikante Verbesserung des Tinnitus-Schweregrades erreicht werden: Die Patientenanzahl mit leichtem Tinnitusgrad wurde verdreifacht, die Zahl der Patienten mit schwerem und sehr schwerem Tinnitus halbierte sich.

Klinische Daten in der Praxis bestätigt
Gut ein Jahr nach der Europäischen Zulassung und CE-Zertifizierung des T30 CR®-Neurostimulators im Februar 2010 wurden auf dem diesjährigen TRI-Kongress erstmals Ergebnisse aus der Anwendung in der klinischen Praxis vorgestellt, die die Resultate der klinischen Studie zur Akustischen CR®-Neuromodulation eindrucksvoll bestätigen.[46] Die Veränderungen wurden mittels Tinnitus-Fragebogen (nach Goebel & Hiller) erhoben.[47] Nach 6 monatiger Behandlung mit dem T30 CR®-Neurostimulator profitierten bereits zwei Drittel der 59 auswertbaren Patienten mit chronisch-tonalem, subjektivem Tinnitus von der Akustischen CR®-Neuromodulation. Davon erreichten ca. 34 Prozent eine sehr starke (um mind. 15 TF-Punkte reduziert) und etwa 32 Prozent eine starke  Verbesserung (um mind. 6 TF-Punkte verringert nach Goebel 2006).[48] Die Auswertungen der VAS-Daten zeigen, dass es bei 66 Prozent der behandelten Patienten zu einer signifikant reduzierten Tinnitus-Lautheit (p=0.001) und bei 61 Prozent zu einer deutlich verringerten Belastung durch den Tinnitus kam (p=0.001). Die Lautheit des Tinnitus und die individuelle Belastung für den Patienten konnten im Mittel um 31,2 Prozent bzw. 35,6 Prozent reduziert werden. 47

Damit konnten die messbar starken Therapieeffekte, die gute Toleranz und komfortable Anwendung der Akustischen CR®-Neuromodulation mit dem T30 CR®-Neurostimulator im Therapieverlauf über zwölf Wochen, sechs und neun Monate gezeigt werden. „In der Interpretation der Ergebnisse lässt sich ableiten, dass eine konsequente mehrmonatige Therapie mit der Akustischen CR®-Neuromodulation im empfohlenen Therapieschema die Effekte der Behandlung stabilisieren und weiter ausbauen kann“, so Tass.

Über ANM – Adaptive Neuromodulation GmbH (www.anm-medical.com)
Die ANM GmbH ist ein forschendes deutsches Medizintechnologie-Unternehmen, das im Dezember 2005 aus dem Forschungszentrum Jülich ausgegründet wurde. Die ANM hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität für Patienten, die unter Nervensystem-Fehlfunktionen leiden, durch klinisch anspruchsvolle Lösungen im Bereich der Tiefenhirn- und Rückenmarkstimulation sowie der sensorischen Neuromodulation zu verbessern. Basierend auf einer patentierten Neurotechnologie-Innovation – dem sog. „Coordinated Reset (CR®)“ – entwickelt und vermarktet ANM innovative Medizinprodukte zur Behandlung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen wie z.B. Morbus Parkinson, Tinnitus und Schmerz. Die enge Einbindung der ANM in das wissenschaftliche Netzwerk des Forschungszentrums Jülich und der Universitätsklinik Köln – weltweit führende Institutionen auf dem Gebiet der Neuromodulation – sichern Impulse aus der Forschung, um sich als deutsches Medizintechnologie-Unternehmen langfristig zu etablieren.

Forschungszentrum Jülich (www.fz-juelich.de)
Das Forschungszentrum Jülich betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Kombiniert mit den beiden Schlüsselkompetenzen Physik und Supercomputing werden in Jülich sowohl langfristige, grundlagenorientierte und fächerübergreifende Beiträge zu Medizin, Naturwissenschaften und Technik erarbeitet als auch konkrete technologische Anwendungen. Mit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Jülich, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, zu den größten Forschungszentren Europas.

Ergebnisse vom:
5. Internationale Tinnitus Research Initiative (TRI) Tinnitus Conference – The Neuroscience of Tinnitus 19.-21.08.2011, Buffalo, NY, USA

weitere Informationen
ANM Adaptive Neuromodulation GmbH
Ina Meyer
phone: +49 (0)221 454 6363
mail:      i.meyer@anm-medical.com

Quellen
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