Tierfell-Allergie – welche Symptome treten auf?

Haustiere sind etwas Schönes – wenn keine Tierhaarallergie besteht. Doch immer mehr Personen leiden bereits in jungen Jahren an Atemnot oder Juckreiz, sobald ein Tier in der Nähe ist. Die Symptome können bis hin zu Asthmaanzeichen führen und verleiden die Liebe zu Tier. Doch bietet die Erkrankung durchweg Raum für Überraschungen.

Nicht jedes Tier ist Tabu

Lange Zeit hieß es, dass Betroffene generell gegen Tierhaare allergisch sind. Diese Annahme ist jedoch grundlegend falsch, denn nicht die Haare selbst gelten als Auslöser, sondern die Speichel-, Schuppen- und Proteinreste an den Haaren. Aus diesem Grund beschreiben viele Beklagte das Phänomen, dass sie auf einen Hund oder eine Katze gar nicht reagieren, auf die nächste jedoch schon. Letztendlich könnte beinahe gesagt werden, dass die Tierhaarallergie mit dem Ausspruch „jemanden nicht riechen können“, vergleichbar ist.

Die Symptome der Allergie

Wie auch bei Heuschnupfen und vielen anderen Allergien gibt es keine festen Symptome, die generell auftreten müssen. Die meisten Betroffenen leiden jedoch an Schnupfensymptomen, roten und gereizten Augen, Niesen und angeschwollenen Bronchien. Je nach Stärke der Allergie kann es sogar zu ernsten Asthmaanfällen kommen. Andere Patienten hingegen berichten von einem starken Juckreiz, der jedoch besonders häufig in der Zeit des Fellwechsels auftritt. Besteht nur eine leichte Allergie, kann eine gesteigerte Hygiene ausreichen. Gerade während des Fellwechsels sollte die Wohnung täglich gesaugt werden und die Tiere nicht ins Bett. Abschwellende Nasensprays helfen, die wenigen Wochen zu überbrücken. Unter www.allergieratgeber.de lassen sich weitere Infos finden.

Die Behandlung von Tierhaarallergien

Vermeidung steht bei den meisten Betroffenen an oberster Stelle. Doch auch Medikamente versprechen eine Linderung. Wie auch bei Heuschnupfen werden bei Tierhaarallergien Antihistaminika eingesetzt, die die Symptome unterdrücken. Zudem helfen Nasensprays und Kortison. Eine andere Möglichkeit, die meist eine dauerhafte Linderung verspricht, ist die Sensibilisierung. Über mehrere Jahre hinweg werden Betroffene immer wieder den Allergenen ausgesetzt, bis sich der Körper an die Belastung gewöhnt hat. Viele Betroffene können nach der Therapie ganz normal mit Haustieren zusammenleben.

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