Tempo, Tempo!

(djd). Rund um die Uhr für den Chef erreichbar zu sein, ist Umfragen zufolge für etwa ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer inzwischen bereits Realität. Auch die Bereitschaft zu Überstunden und zur Wochenendarbeit wird vielfach fast schon wie selbstverständlich vorausgesetzt. Aber wie empfinden die Beschäftigten selbst den größeren Druck in der Arbeitswelt? Dieser Frage ging das aktuelle Randstad Arbeitsbarometer nach.

Nötig ist mehr als nur Fachkompetenz

Auch nach dem Empfinden von 87 Prozent der Befragten sind die Anforderungen im Job in den vergangenen fünf Jahren tatsächlich gestiegen. Seinen Job gut zu machen heißt heute längst nicht mehr, ausschließlich über Fachkompetenz zu verfügen. Zwar sind fachbezogene Weiterbildungen noch immer wichtig, um beruflich am Ball zu bleiben. Sozialkompetenz (60 Prozent) und digitale Kenntnisse (86 Prozent) haben nach Meinung der befragten Arbeitnehmer jedoch besonders stark an Bedeutung gewonnen. Die Mehrheit geht davon aus, dass in den kommenden Jahren die Ansprüche an die eigene Leistung weiter steigen werden.

Weniger als jeder Fünfte fühlt sich Anforderungen nicht gewachsen

Und wie gehen die deutschen Arbeitnehmer mit der sich immer schneller wandelnden Arbeitswelt um? „Der Großteil der Befragten fühlt sich der Komplexität des Arbeitsmarktes gewachsen. Nur 18 Prozent haben Angst, die hohen Erwartungen künftig nicht mehr erfüllen zu können“, erläutert Petra Timm, Director Communications bei Randstad. Eine überwältigende Mehrheit von 87 Prozent der Befragten sieht allerdings ihre Chefs in der Pflicht, ihnen das nötige Know-how für den Job zur Verfügung zu stellen. „Mit der Randstad Akademie können wir unsere Arbeitnehmer beim Erwerb von aktuellen und zusätzlichen Qualifikationen maßgeblich unterstützen“, erklärt Petra Timm. Dass nur eine gute Qualifikation ihre Beschäftigungsfähigkeit langfristig sichert, wissen auch die befragten Arbeitnehmer. 96 Prozent – und damit fast alle – wollen Weiterbildungsangebote wahrnehmen, um auch in Zukunft den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden.

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