Teilnehmer für Think Camp „Einsatz von Robotern in der Netzwerkmedizin“ gesucht

München, 7. November 2016. Die Stiftung Münch bietet 15 Nachwuchswissenschaftlern und -führungskräften die Möglichkeit, sich für die Teilnahme am zweiten „Think Camp“ der Stiftung zu bewerben, das vom 20. bis 22. Januar 2017 in Frankfurt stattfindet. Die Teilnehmer erhalten in Expertenvorträgen zunächst einen Überblick über den Stand der Technik sowie über bestehende, geplante und visionäre Einsatzmöglichkeiten von Robotern in der Gesundheitsversorgung. Zu den Experten gehören Birgit Graf (Gruppenleiterin Haushalts- und Assistenzrobotik, Fraunhofer IPA), Cyrill von Tiesenhausen (Business Development Manager Medical Robotics, Division Healthcare, KUKA Roboter), Professor Siegfried Jedamzik (Geschäftsführer Bayerische Telemedizin Allianz) und Mascha Minou Lentz (Health Care Innovation Team, IBM Global Business Services, Associate Partner).

In kleinen Gruppen erarbeiten sie dann ein kurzes Konzept, wie durch den gezielten Einsatz von Robotern zum Nutzen der Patienten, ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiten die Netzwerkmedizin optimiert werden kann. Diese Konzepte werden am letzten Tag vor den Experten präsentiert und diskutiert.

Bewerben können sich Studierende ab dem fünften Semester, Doktoranden und Postdoktoranden sowie „Young Professionals“, die bereits eine berufliche Tätigkeit aufgenommen haben. Die Bewerber sollten sich durch überdurchschnittliches Engagement und hervorragende Leistungen auszeichnen. Die Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und ein Motivationsschreiben) müssen bis zum 20. Dezember 2016 per E-Mail bei der Stiftung eingehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, lediglich die Anfahrt muss selbst getragen werden.

Mit dem „Think Camp“, das zum neuen Format der „Netz. Werk. Macher“ gehört, richtet sich die Stiftung Münch an junge Menschen, die das Gesundheitswesen weiterentwickeln und zukunftsfähig machen wollen. „Wir möchten junge Talente ansprechen und motivieren, sich für die Erneuerung des so nicht zukunftsfähigen Systems mit mutigen Ideen und Konzepten jenseits der ausgetrampelten Pfade einzubringen“, erläutert Stephan Holzinger, Vor-standsvorsitzender der Stiftung Münch. Die Teilnehmer profitieren auch von der Vernetzung untereinander und mit sowohl namhaften Wissenschaftlern als auch führenden Persönlichkeiten aus Unternehmen.

Das Think Camp wird jedes Jahr mindestens zwei mal angeboten.

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