Teddybär-Krankenhaus an der RUB mit offener Sprechstunde

Zwischen 14 und 16 Uhr findet eine offene Sprechstunde statt: Jedes Kind ist eingeladen, ohne Anmeldung mit seinem kranken Teddy vorbeizukommen (Tutorienzentrum, zwischen M- und G-Gebäudereihe auf dem RUB-Campus).

Eigens gefertigtes Röntgengerät

30 bis 40 Studierende der Medizin werden als Ärzte, Pflegepersonal und Assistenten in Erscheinung treten und die kranken Teddys und besorgten Begleiter professionell behandeln und betreuen. Es steht zum Beispiel ein eigens von den Studierenden gefertigtes Röntgengerät bereit, ebenso wie mehrere OP-Tische und Verbandmaterial. „Dank Sachspenden, die wir immer wieder verwenden können, trägt sich das Teddykrankenhaus inzwischen selbst“, sagt Nadja Khalili von der Fachschaft.

10 Jahre Teddybär-Krankenhaus Bochum

Das Projekt, ursprünglich in Skandinavien entwickelt, richtet sich an Kinder zwischen vier und sechs Jahren. Sie lernen als Begleiter ihrer Puppen und Stofftiere Standardabläufe ärztlicher Untersuchungen kennen, ohne selbst betroffen zu sein. Ziel ist es, Scheu und Ängste vor Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten abzubauen. In Bochum öffnete das Teddybär-Krankenhaus zum ersten Mal im Jahr 2000 seine Türen.

Weitere Informationen

Nadja Khalili, Fachschaft Medizin, Tel. 0176/81126833, E-Mail: fsmed@rub.de

Redaktion: Meike Drießen
(idw, 04/2010)

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