Technische Assistenz für besseres Leben

Technische Assistenzsysteme können Menschen mit alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Bewegungsmelder für Lichtsteuerung, Smartphones zur Bedienung von Haushaltsgeräten und sensorbasierte Notrufsysteme zur Sturzerkennung. Um individuelle Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und sie umfassend beraten zu können, bietet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ab Oktober 2012 die Qualifizierung zum Berater für „Ambient Assisted Living“ (AAL) an.

„Ziel unseres Angebotes ist es, Fachkräften aus Sozial- und Gesundheitswesen sowie Technik und Handwerk zu vermitteln, wie sie Einsatzgebiete von AAL erkennen und AAL-Technologien auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen anwenden können. Die Qualifizierung eröffnet ihnen neue berufliche Perspektiven“, sagt Professor Dr. Herbert K. Matthies, Leiter des Peter L. Reichertz Instituts für Medizinische Informatik an der MHH. Er führt auch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt MHH-QuAALi, in dem gemeinsam mit dem MHH-Geschäftsbereich Pflege sowie mehreren niedersächsischen Partnern AAL-Qualifizierungen realisiert werden.

Basis der AAL-Berater-Qualifizierung ist ein einwöchiges Grundlagenmodul, das vom 15. bis zum 19. Oktober (von 9 bis 17 Uhr) stattfindet. Die Lerninhalte sind multimedial aufbereitet und beinhalten interaktive Methoden der webbasierten Lehre. Ein erfahrenes, interdisziplinäres Dozententeam aus den Bereichen Pflege, Gesundheitswirtschaft und Sozialwissenschaft sowie Medizin-, Pflege- und Sozialinformatik gewährleistet einen hohen Praxisbezug. Ein einwöchiges Vertiefungsmodul findet 2013 statt, darin werden Dozenten aus Handwerk, Technik und Ingenieurwissenschaften integriert sein. Anmeldungen sind bis Anfang Oktober möglich. Eine Teilnahmegebühr für den ersten Durchlauf dieser Qualifizierung, die Pilotphase, wird nicht erhoben. Nur Fahrtkosten für Exkursionen zu AAL-Musterwohnungen nach Braunschweig und Wolfsburg müssen selbst getragen werden.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter oder . Inhaltliche Fragen beantwortet gerne Projektkoordinator Dr. Jörn Krückeberg Telefon (0511) 532-4411, .

Anmeldungen nimmt Erika Badenhop entgegen, Zentrum für Weiterbildung und Technologietransfer (ZWT) der Hochschule Hannover, Telefon (0511) 9296-3320, .

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