Tauschen oder reparieren?

(rgz). Wenn Holzfenster in die Jahre kommen und erste Alterserscheinungen zeigen, stellen sich Hausbesitzer die Frage, ob die entstandenen „Macken“ repariert werden können – oder ob das Fenster gleich ersetzt werden muss. „Ein Fenster mit Schäden am Holz, am Kitt oder an der Dichtung muss keineswegs immer gleich ausgetauscht werden“, meint beispielsweise Diplom-Ingenieur Henry Daartz, Verkaufsleiter bei Repair Care International. Das lohne sich meist gar nicht. Denn heute gebe es hervorragende Epoxidharz-Materialien, mit denen Holzbauteile jeder Art dauerhaft restrukturiert werden könnten. Die Kosten einer solchen Reparatur, so Daartz, würden oft nur einen Bruchteil der Ausgaben für ein Neufenster betragen, in 95 Prozent der Fälle sei demnach eine Reparatur sinnvoll.

Reparaturmaterialien aus Epoxidharz sind für kleine und große Ausbesserungen erhältlich. Kleine Reparaturen können bereits am gleichen Tag überstrichen werden. „Alle Epoxidharz-Produkte sollten dem Holz sehr ähnliche Eigenschaften haben, wie beispielsweise eine gewisse Elastizität“, betont Henry Daartz. Wichtig sei auch eine gute Modellierbarkeit bei der Verarbeitung, nur so könnten alle Konturen am Bauteil originalgetreu rekonstruiert werden. Unter http://www.repair-care.com gibt es eine Auflistung zertifizierter Betriebe, die Holzfensterreparaturen ausführen.

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