Tagung zum Thema Hilfsmittelversorgung an der Universität Witten/Herdecke

Um das Thema „Hilfsmittelversorgung“ wird es bei einer Tagung am 25. April 2013 an der Universität Witten/Herdecke gehen. Schwerpunkt der dritten Tagung zum Thema werden dieses Mal „Hilfsmittel zur Erhaltung der Mobilität – Behinderungsausgleich und Sicherung der Teilhabe“ sein.

Hintergrund ist unter anderem die Rechtslage, dass besonders spezielle Hilfsmittel wie Treppensteighilfen oder Brems- und Schiebehilfen zur Sicherung der Mobilität nicht durch die Krankenkasse gewährt werden, weil sie nicht der medizinischen Rehabilitation dienen, sondern der Sicherung der sozialen Teilhabe. Zumindest nimmt das Bundessozialgericht diese Unterscheidung zum Anlass, um die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen bei Erwachsenen zu verneinen.

Dies führt dazu, dass die kommunalen beziehungsweise übergeordneten Träger der Sozialhilfe vermehrt leistungspflichtig werden, wobei die Hilfsmittelversorgung als Teil der Eingliederungshilfe nur einkommens- und vermögensabhängig gewährt wird. Dies führt unter Umständen wegen der damit verbunden finanziellen Belastungen der Antragsteller oder unterhaltspflichtiger Angehöriger zu einem Verzicht auf Hilfsmittel.

Zielsetzung der Tagung ist es, unter verschiedenen Aspekten diese Sachverhalte zu diskutieren und Argumente herauszuarbeiten, die einen Impuls zur rechtlichen und sachlichen Klärung der Problematik leisten können.

Weitere Informationen: Otto Inhester, 02302 / 926-758, otto.inhester@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

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