Patientenverfügung

Warum ist es wichtig Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht online abzulegen

Eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht sollte man rechtzeitig abschließen. Vor kurzem erst ist ein Mann, Mitte 30, Opfer eines Motorradunfalls geworden. Durch seine starken Verletzungen war er bewusstlos und konnte vorerst nicht reanimiert werden. Obwohl die Angehörigen des Mannes wussten, dass er strikt gegen den Einsatz von lebenserhaltenden Maßnahmen war, konnten sie eine Versetzung ihres …

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Patientenwille rechtzeitig festhalten

Patientenwille. Rund jeder achte Todesfall in Deutschland ereignet sich auf einer Intensivstation, und meist kommt der Tod dort nicht plötzlich oder überraschend. „In vielen Fällen geht dem Sterben auf der Intensivstation ein Behandlungsverzicht voran – lebenserhaltende Maßnahmen werden also bewusst beendet, begrenzt oder gar nicht erst begonnen“, sagt Professor Dr. med. Uwe Janssens, Chefarzt der …

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Willenserklärung – Der freie Wille eines Kranken

Willenserklärung. Sich dem eigenen Willen nach frei entscheiden zu dürfen, ist ein hohes Gut, das auch in der heutigen Medizinethik an oberster Stelle steht. Im Bereich ärztlicher Behandlung stoßen Entscheidungskompetenz und Willensfreiheit eines Patienten jedoch an ihre Grenzen: Alterserkrankungen, psychisches Leiden oder starke körperliche Einschränkungen führen unter Umständen dazu, dass Wünsche nicht oder nur widersprüchlich …

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Diese Innovationen rund um Enterale Ernährung sollten Sie kennen

In der Krankenpflege gibt es immer wieder medizinische Notsituationen, bei denen auf die Enterale Ernährung umgestellt werden muss. Diese Form der Nährstoffzufuhr, bei der die Nahrung direkt in den Magen-Darm-Trakt geleitet wird, stellte noch vor einigen Jahren eine große Herausforderung für die behandelnden Ärzte und eine Belastung für die Patienten dar. Einige Innovationen in der …

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Patientenverfügung in Deutschland weit verbreitet

Jeder Mensch hat das Recht über seine medizinische Behandlung selbst zu entscheiden. Deshalb brauchen Ärztinnen und Ärzte für jede Behandlung auch immer die Zustimmung des Betroffenen. Was aber sollen Ärzte tun, wenn ein Mensch seinen Willen nicht mehr äußern kann? Mit einer Patientenverfügung können Sie dokumentieren, wie Sie in einem solchen Fall entscheiden würden. Für …

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Patientenverfügung – darauf kommt es an

Mit einer schriftlichen Patientenverfügung können Patientinnen und Patienten vorsorglich festlegen, dass bestimmte medizinische Maßnahmen durchzuführen oder zu unterlassen sind, falls sie nicht mehr selbst entscheiden können. Damit wird sichergestellt, dass der Patientenwille der Behandlung zugrunde gelegt wird, auch wenn er in der aktuellen Situation nicht mehr geäußert werden kann. Jede und jeder einwilligungsfähige Volljährige kann …

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Patientenverfügung – Patientenrechte richtig nutzen

Die Patientenverfügung ist nach jahrelanger intensiver Diskussion durch das "Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechtes" in § 1901 a BGB gesetzlich geregelt. Das Gesetz baut im wesentlichen auf die bisherige, durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geprägte Rechtslage auf. Nach der Regelung kann jeder im Voraus festlegen, ob und wie er später ärztlich behandelt werden will, falls …

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Patientenverfügung – Patientenrechte richtig nutzen

Die Patientenverfügung ist nach jahrelanger intensiver Diskussion durch das "Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechtes" in § 1901 a BGB gesetzlich geregelt. Das Gesetz baut im wesentlichen auf die bisherige, durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geprägte Rechtslage auf. Nach der Regelung kann jeder im Voraus festlegen, ob und wie er später ärztlich behandelt werden will, falls …

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Patientenverfügung – Es ist nie zu früh aber oft zu spät

Patientenrecht: Was es bei der Patientenverfügung zu beachten gilt.

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Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist nach jahrelanger intensiver Diskussion durch das „Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechtes“ in § 1901 a BGB gesetzlich geregelt. Das Gesetz baut im wesentlichen auf die bisherige, durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geprägte Rechtslage auf. Nach der Regelung kann jeder im Voraus festlegen, ob und wie er später ärztlich behandelt werden will, falls er seinen Willen nicht mehr äußern kann. Die gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen trat am 01.09.2009 in Kraft.

Patientenverfügung – Was zu beachten ist

  • Eine Patientenverfügung kann nur von einem Volljährigen errichtet werden.
  • Die Verfügung muss schriftlich getroffen und eigenhändig unterschrieben sein
  • Eine vorangegangene ärztliche Aufklärung ist nicht erforderlich, allerdings ist eine entsprechende ärztliche Beratung vor Errichtung der Patientenverfügung sinnvoll.
  • In gewissen Abständen sollte die Patientenverfügung überprüft werden, ob die Festlegungen darin der aktuellen Lebens- und Behandlungssituation entsprechen und den Willen des Verfügenden noch ausreichend zur Geltung bringen.
  • Die Patientenverfügung kann jederzeit formlos widerrufen werden. Ergänzend zur Patientenverfügung sollte stets eine Vorsorgevollmacht einer Person ihres Vertrauens erteilt werden. Die Vertrauensperson wird dadurch bevollmächtigt, den Verfügenden in allen Angelegenheiten der Gesundheitssorge, Vermögenssorge, in Fragen der Aufenthaltsbestimmung und bei Behörden, Versicherungen, Renten- und Sozialleistungsträgern zu vertreten.

Über lebensverlängernde Massnahmen selbst entscheiden – Was kann in einer Patientenverfügung insbesondere geregelt werden

  • Den Abbruch von lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen, sofern entsprechende medizinische Voraussetzungen gegeben sind.
  • Die Untersagung des Abbruchs lebensverlängernder intensiv medizinischer Maßnahmen.
  • Die Durchführung fachgerechter Schmerz- und Symptombehandlung.
  • Den Wunsch in Würde und möglichst zu Hause bzw. in vertrauter Umgebung zu sterben.

Bei Eintreten einer Situation, in dem der Patient seinen Willen nicht mehr äußern kann, müssen Betreuer und Bevollmächtigte des Patienten anhand der Patientenverfügung überprüfen, ob die Situation eingetreten ist, die in der Verfügung beschrieben ist. Falls dies der Fall ist, sind sie verpflichtet, den Willen des Betroffenen durchzusetzen. Ihre Aufgabe ist es dann, entsprechend dem niedergeschriebenen oder mutmaßlichen Patientenwillen ärztliche Maßnahmen zu genehmigen oder zu untersagen. Hierbei werden Entscheidungen über ärztliche Maßnahmen im Dialog zwischen Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigtem vorbereitet. Der behandelnde Arzt prüft, was medizinisch angezeigt ist und erörtert die Maßnahme mit dem Betreuer oder Bevollmächtigten, möglichst unter Einbeziehung naher Angehöriger und sonstiger Vertrauenspersonen. Sind sich Arzt und Betreuer oder Bevollmächtigter über den Patientenwillen einig, bedarf es keiner Einbindung des Gerichts. Bestehen hingegen Meinungsverschiedenheiten, müssen die Entscheidungen vom Betreuungsgericht genehmigt werden.

Kann ein Patient zum Abschluss einer Patientenverfügung gezwungen oder hierzu vertraglich verpflichtet werden?
Ein Betroffener kann nicht zum Abschluss einer Patientenverfügung gezwungen oder im Rahmen von Verträgen mit Pflegeheimen hierzu vertraglich verpflichtet werden. Der Betroffene sollte in einer Patientenverfügung ggf. auch die Frage einer Organspende sowie Wünsche und Anordnungen bezüglich der seelsorgerischen Betreuung oder Information bestimmter Dritter über den Gesundheitszustand aufnehmen. (RA U. Haas, Worms 03/10)[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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