„Täter und Opfer (sexueller) Gewalt“, Einladung zur Pressekonferenz

Das Symposium bietet Vorträge und Workshops zu Entstehungsbedingungen und Folgen von Gewalt, zum Zusammenhang von psychischen Erkrankungen und aggressivem Verhalten, zur Gutachtenerstellung und zu juristischen Aspekten von Jugendgewalt. Insgesamt also ein sehr breites Spektrum, das auch im Rahmen einer Pressekonferenz näher erörtert wird. Diese findet statt am

Mittwoch, 7. März, um 12 Uhr
im
Langenbeck-Virchow-Haus
(Paul-Ehrlich-Raum)
Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

„Spätestens aus der Begleitforschung der Unabhängigen Beauftragten zur Aufarbeitung des Sexuellen Kindesmissbrauchs, MD a. D. Dr. Christine Bergmann, die wir in unserer Klinik durchführten, ist klar, dass es häufig an der Vernetzung der einzelnen Disziplinen mangelt und diese ,unterschiedliche Sprachen’ sprechen. Die Debatte am Runden Tisch ,Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich’ betont den Nachholbedarf in der Betreuung der Opfer und Täter in Deutschland und greift auch die zunehmende Gewalt zwischen Heranwachsenden auf“, verdeutlicht Prof. Fegert die Wichtigkeit von Symposium und Kongress und dem damit verbundenen Austausch.

Weitere Informationen
Der 3. EFCAP-Congress „Young Offenders and Victims – Forensic Psychiatry and Psycology in Children, Adolescents and Young Adults“ wird für die European Association for Forensic Child and Adolescent Psychiatry, Psychology and other involved Professions veranstaltet und greift aktuelle Themen aus dem Forschungsgebiet und der forensischen Kinder- und Jugendpsychiatrie auf. Es haben sich Teilnehmer aus 30 Ländern angemeldet, u.a. aus den USA und aus Südkorea. Das Hauptthema des Kongresses spiegelt eine weltweite, breite Diskussion zu den traumatisierenden Einflüssen und transgenerationalen Gewaltzyklen wider. Bei diesem Kongress wird auf beiden Seiten eingegangen – Täter und Opfer, weshalb sich nicht nur Forscherinnen und Forscher aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie sondern auch deren Kolleginnen und Kollegen aus dem Erwachsenenbereich und Vertreter aus der Jugendhilfe und juristischer Forschung und Praxis angesprochen fühlen.

Gerne vermitteln wir Ihnen Gesprächspartner. Nehmen Sie Kontakt zu Jörg Portius, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Universitätsklinikum Ulm, unter der Rufnummer 0731 500-43043 auf.

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