Symposium: Viktor von Weizsäcker. Der Nachlass. Mittwoch, 17. April, 14-18 Uhr

Das Symposium »Viktor von Weizsäcker. Der Nachlass« ermöglicht einen ersten Einblick in den Bestand, der für die europäische Wissenschafts- und Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts einzigartige Zeugnisse enthält. Es sprechen u. a. Rainer-M. E. Jacobi (Bonn) zur Text- und Schreibsituation »Heiligenstadt 1945«, Heinz Schott (Bonn) zur Vorlesung »Sigmund Freuds Psychoanalyse in der Medizin und Geistesgeschichte« aus dem Wintersemester 1945/46, Bernhard Waldenfels (München) zu Weizsäckers Konvolut »Über die Philosophie von Jean Paul Sartre – Übersetzungen und Auseinandersetzungen« (1946-1949) und Dieter Janz (Berlin) und Peter Achilles (Saarbrücken) zum Briefwechsel »Lebensbild und geistige Konstellation«.

Zu den umfangreichen Materialien des Nachlasses von Viktor von Weizsäcker gehören neben Manuskripten seiner veröffentlichten Schriften und der späten unveröffentlicht gebliebenen Heidelberger Vorlesungen eine Vielzahl von unveröffentlichten Vortragsmanuskripten und Aufzeichnungen zu philosophischen und theologischen Grundfragen der Medizin, aber auch zu Autoren wie Schelling, Hegel und Goethe. Eine für die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts besondere Bedeutung kommt außerdem seinen nachgelassenen Materialien zur Literatur und Philosophie Jean-Paul Sartres zu. Der Nachlass Viktor von Weizsäckers ergänzt die Marbacher Bestände insbesondere zu Hans-Georg Gadamer und Reinhart Koselleck, Martin Heidegger, Karl Jaspers, Lou Andreas-Salomé, Margret Susman, Dolf Sternberger und Heinrich Zimmer.

Das Symposium findet am 17. April 2013, von 14-18 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten: presse@dla-marbach.de

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