Symposium „Sprache und Bewegung“ in Idstein

(Idstein) Auf den ersten Blick scheint der Zusammenhang einleuchtend: Zwischen Sprache und Bewegung besteht eine enge Wechselbeziehung vor allem im Hinblick auf die Kindesentwicklung. So werden im Kindergarten zum Beispiel Fingerspiele und Bewegungslieder eingesetzt und es existiert eine Vielzahl von Förderkonzepten, die sich die Wechselwirkung der Entwicklungsbereiche zu Nutze machen. Doch wie genau wie genau beeinflussen sich Sprache und Bewegung? Kann Sprache Anstoß, Beeinflussung und/oder Steuerungsinstrument für Bewegung sein und umgekehrt? Allgemein wird überwiegend von einer positiven, fördernden Wechselbeziehung ausgegangen. Kann eine gleichzeitige Förderung beider Bereiche jedoch auch hinderlich für die Kindesentwicklung sein? Immerhin wird dem Kind eine „Doppelaufgabe“ gestellt, bei der es gleichzeitig mehrere Entwicklungsbereiche regulieren muss. Wo sind also Nutzen und Grenzen einer Kombination von Sprache und Bewegung im Bereich der Entwicklungsförderung?

Diesem komplexen Thema widmet sich die Hochschule Fresenius in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung (BAG). Im Rahmen des interdisziplinären Symposiums „Sprache und Bewegung“ am Samstag, den 24.09.2011 wird in Theoriebeiträgen sowie praxisorientierten Workshops die Wechselwirkung von Sprache und Bewegung vor allem im Vorschul- und Grundschulalter näher beleuchtet. Eingeladen sind insbesondere Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte an Grundschulen sowie Sprachtherapeutinnen und Sprachtherapeuten.

Das Symposium „Sprache und Bewegung“ stellt den Einstieg in eine Veranstaltungsreihe da, die sich mit der wissenschaftlichen und praktischen Reflexion aktueller Themen der Kindesentwicklung beschäftigen wird.

Weitere organisatorische Informationen zum Symposium sowie eine detaillierte inhaltliche Beschreibung der Vorträge und Workshops sind unter (? Veranstaltungen) abrufbar.

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