Symposium Demografischer Wandel

Der Informatiker Wolfgang Wahlster stellt Möglichkeiten des Einsatzes von Sensoren und Robotern vor und berichtet über die Erfahrungen mit diesen Hilfsmitteln. Die Medizinerin Elisabeth Steinhagen-Thiessen stellt Ergebnisse der Berliner Altersstudie vor, die sich vor allem mit Fragen des individuellen Alterns in kognitiven und körperlichen Funktionsbereichen beschäftigt. Die Erfassung von Alterungsprozessen auf individueller Ebene schafft die Voraussetzungen für Präventions- und Unterstützungsmaßnahmen. Der Soziologe Norbert Schneider wird über die Herausforderungen sprechen, die die Bewältigung des Demografischen Wandels und seiner Folgen für die Politik und die Zivilgesellschaft bedeuten.

Begrüßung: Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Hradil, Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Grußwort: Minister Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz
Moderation: Prof. Dr. Elke Lütjen-Drecoll

Zu den Referenten:
Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster Vorsitzender der Geschäftsführung und technisch-wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. Künstliche Intelligenz und Intelligente Benutzerschnittstellen. Er ist als Experte auf diesen Gebieten in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien vertreten und ist Mitglied in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, sowie der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm und weiteren Wissenschaftsakademien.
Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen Lehrstuhlinhaberin für Altersmedizin und Ernährungswissenschaften an der Charité Berlin und Leiterin des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin. Sie leitete die Berliner Altersstudie II. Neben zahlreichen anderen Mitgliedschaften war sie Mitglied der Arbeitsgruppe »Altern in Deutschland« der Leopoldina gewesen. Seit 2012 ist sie Mitglied des Deutschen Ethikrates.
Prof. Dr. Norbert F. Schneider Leiter des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung Wiesbaden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört u.a. Familien- und Mobilitätssoziologie. Seit 2010 ist er Mitglied des Expertenrates Demografie beim Bundesministerium des Innern und der Sachverständigenkommission zum ›Achten Familienbericht‹ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Über einen Terminhinweis und die Berichterstattung würden wir uns freuen.

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