Symposion Dürnstein über die Krise und das gute Leben: 6.-8. März 2104

Die Tagung im Stift Dürnstein bietet Denkanstöße und eine transdisziplinäre Auseinandersetzung darüber, wie gutes Leben angesichts globaler Entwicklungen und regionaler Herausforderungen gelingen kann. „Vordergründig betrifft die Krise nur das Wirtschaftssystem. Doch genauer betrachtet ist es eine Krise der Lebensstile, eine Sinnkrise von globalem Ausmaß“, erläutert Programmleiterin Dr. Urusla Baatz den Programmschwerpunkt.

Eingeladen wurden dementsprechend ExpertInnen aus den verschiedensten Disziplinen. Die TeilnehmerInnen aus Europa und Lateinamerika stellen sich gemeinsam der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen ethische, politische und kulturelle Vorstellungen vom guten Leben verwirklicht werden können. Unter ihnen ist der tschechische Wirtschaftswissenschaftler und Autor von „Die Ökonomie von Gut und Böse“, Tomáš Sedláček. Er wird das Symposium in Dürnstein am Donnerstag, den 6. März um 18:00 Uhr eröffnen.

Die Donau-Universität Krems ist mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Gute Arbeit auf globalisierten Arbeitsmärkten“ unter der Leitung von Dekanin Univ.-Prof. Dr. Gudrun Biffl vertreten. Wirtschaftswissenschaftlerin Univ.-Prof. Dr. Barbara Brenner analysiert die „schöne neue Welt“ der globalen Arbeitszeit, und Religionsexperte Dr. Ernst Fürlinger setzt sich gemeinsam mit Prof. Gerhard Luf von der Universität Wien mit einem Grundpfeiler des guten Lebens, den Menschenrechten, auseinander.

Veranstaltet wird das Symposion Dürnstein von der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft (NFB) in Kooperation mit der Donau-Universität Krems und der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Die Philosophin und langjährige Wissenschafts- und Religionsjournalistin, Dr. Ursula Baatz, ist Kuratorin des Programms.

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