Sturmangriff auf Winternasen

(djd). Über 200 verschiedene Erkältungserreger blasen in der kalten Jahreszeit zum Sturmangriff auf das menschliche Immunsystem. Oft beginnt die Erkältung mit einem Schnupfen – die Nase brennt und der Hals kratzt. Rasch bildet sich wässriges Sekret in der Nase, welches bei häufigem Nasenputzen die Haut wund machen kann. Mit der zunehmenden Sekretbildung verstopft nach und nach das empfindliche Riechorgan, die Nasenschleimhaut schwillt an, das Atmen fällt immer schwerer. Vor allem die Nächte werden zur Qual. Viele Betroffene, die häufiger unter Schnupfen oder einer chronisch verstopften Nase leiden, scheuen die Anwendung chemischer Nasensprays. Denn bekanntlich können diese bei längerem Gebrauch nicht nur die Nasenschleimhaut schädigen, sondern auch zu einer Gewöhnung führen.

Millionen Erreger in der Luft

Anders ein von Lesern des „Apotheken Kurier“ erprobtes Spray auf Meersalzbasis mit ätherischen Ölen und Dexpanthenol: 94 % der Anwender waren mit der Wirkung zufrieden oder sehr zufrieden. Im Vergleich zu anderen Nasensprays fanden 71 % Aspecton besser oder sogar viel besser. 93 % der Tester wollten das Nasenspray in Zukunft kaufen oder weiterempfehlen. Doch wo kommen die lästigen Schnupfenviren überhaupt her? Ganz einfach: Infizierte Personen geben durch Husten oder Niesen Millionen Erreger an die Luft ab. Dort schweben sie in kleinen Tröpfchen umher, werden eingeatmet oder landen auf Gegenständen, wo sie eine Zeitlang überleben.

Mützenpflicht im Winter

Nimmt eine Person diese mit der Hand auf und berührt das eigene Auge oder die Nase, gelangen Eindringlinge an die Schleimhäute und können sich dort ausbreiten. Damit die Körperpolizei nicht vor den viralen Invasoren kapituliert, kann vorsorglich etwas für eine starke Abwehr getan werden. So halten vollwertige, vitaminreiche Nahrung wie Obst und Gemüse, Sport an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und der Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol und Nikotin das Immunsystem fit. Im Freien sollte auf festes Schuhwerk geachtet werden – warme Füße schützen vor einer Unterkühlung. Übrigens: Die meiste Wärme verliert der Mensch über den Kopf.

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