Studierende der WLH präsentieren bei den Bad Kissinger Gesundheitstagen

Während eines angewandten Zukunftsprojekts haben sich sechs Studierende der privaten Wilhelm-Löhe Hochschule in Fürth mit der Thematik „Gesundheitscheck 35+“ der Zukunft intensiv auseinandergesetzt. Das Projekt war seitens der Bad-Kissinger Gesundheitstagen ausgeschrieben worden und wurde Ende April öffentlich vorgestellt.
Im Rahmen einer explorativen, qualitativen Befragung ist es den Studierenden mit absoluter Leidenschaft gelungen, über 100 Medizinerinnen und Mediziner aus dem Großraum Nürnberg zu befragen. Im Kontext von Innovation und Digitalisierung war die grundlegende Fragestellung, ob der Gesundheitscheck der Zukunft auch möglicherweise zu Hause durchführbar ist.
Dabei denken 68 Prozent der befragten Hausärzte, dass dieses Vorhaben nicht realisierbar ist. Neben der Experten-Befragung, machte sich die Projektgruppe darüber hinaus tiefergehende Gedanken, was an Rahmenbedingungen angepasst werden müsste, um den Check zu Hause doch zu realisieren. Hierunter könnten beispielsweise ein neues Verständnis der Arbeitsteilung von Medizinern, eine umfassende Telematik-Infrastruktur sowie möglicherweise auch geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen fallen. Im Mittelpunkt der ganzen Neukonzeption müsste natürlich immer der Patient stehen.
„Die Studierenden können zu Recht stolz auf die Ergebnisse ihres Zukunftsprojekts sein. An der Hochschule ist es uns ein Anliegen, gezielt Impulse für eine zukunftsweisende und innovative Gesundheitsversorgung von Morgen zu geben“ so Prof. Dr. Clifford Sell, der die Projektgruppe begleitet hat.

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