Studiengang Pflege dual: Akademische Feierstunde für die ersten KSFH-Absolventen

München, 19.02.2014 – Im Rahmen einer akademischen Feierstunde verabschiedet die Katholische Stiftungsfachhochschule München ihre ersten Bachelor-Absolventen des Studiengangs Pflege dual, der 2009 an der Hochschule eingeführt wurde. 44 Studierende schließen den ausbildungsintegrierenden Studiengang ab, der auf einer engen Kooperation und Absprache mit der Praxis aufbaut und darauf zielt, eine theoretische, wissenschaftliche Ausbildung mit praktischer Arbeit zu vernetzen. Prof. Dr. Constanze Giese, Dekanin des Fachbereichs Pflege, weist hier auf die enge Zusammenarbeit der KSFH mit Berufsfachschulen in und um München hin: „In den vergangenen viereinhalb Jahren ist es uns gelungen, enge Kooperationen mit verschiedenen Berufsfachschulen einzugehen, die den Ausbildungsplatz – als Voraussetzung für einen Studienplatz an der KSFH – anbieten. Seit Einführung des dualen Studiums stehen wir in kontinuierlichem Austausch mit den Partnern aus der Praxis, um eine höchstmögliche Anbindung zur wissenschaftlichen Ausbildung zu gewährleisten.“

Was 2009 mit 50 Studierenden begann, hat sich mittlerweile als eines der Erfolgsmodelle der Stiftungsfachhochschule etabliert. Rund 230 Studierende sind in diesem Wintersemester (2013/14) für den praxisorientierten Studiengang immatrikuliert, die Nachfrage nach Studienplätzen hält an. Diese positive Entwicklung führt der Studiengangsleiter Prof. Dr. Bernd Reuschenbach auch auf die spezielle Ausrichtung des Pflege dual-Studiums an der KSFH zurück: „Duale Studiengänge in der Pflege haben sich mittlerweile in der Hochschullandschaft etabliert – dennoch hat das Studium an unserer Hochschule ein Alleinstellungsmerkmal durch seine gerontologische Ausrichtung. Im Hinblick auf den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft und die zunehmenden Pflegebedarfe alternder Menschen ist gerontologisches Wissen heute wichtiger denn je.“ Zugleich würdigt Prof. Dr. Reuschenbach das finanzielle und auch ideelle Engagement der Josef und Luise Kraft-Stiftung, die mit zwei Stiftungsprofessuren in der Gerontologischen Pflege und Versorgungsforschung einen wesentlichen Beitrag zum dualen Ausbildungssystem an der KSFH leistet.

Die Akademische Feier, die im Anschluss an den Festgottesdienst mit Prälat Bernhard Piendl und Prälat Karl-Heinz Zerrle stattfindet, wird von Prof. Dr. Egon Endres, Präsident der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, und der Dekanin Prof. Dr. Constanze Giese eröffnet. Als Ehrengast ist der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Hermann Imhof MdL eingeladen, der ein Grußwort sprechen wird. Um 16.30 Uhr beginnt das Dialogforum mit Lisa Hirdes, Vertreterin der kooperierenden Berufsfachschulen, Dr. Harald Mosler, Stiftungsvorstand der Josef und Luise Kraft-Stiftung, Prälat Bernhard Piendl, Landes-Caritasdirektor, und Sr. Irmgard Stallhofer, Geschäftsführerin des Klinikums Dritter Orden. In einem „Trio finale“ beschreiben zwei Absolventen des Studiengangs, Anna Haupeltshofer und Patrick Wagner, zukünftige Perspektiven der akademischen Pflegenden in der Praxis. Umrahmt wird die Akademische Feier durch musikalisches Programm: Den musikalischen Auftakt macht eine viktorianisch, zeitgemäß arrangierte „Hymne an Florence Nightingale“, der Begründerin der professionellen Pflegeausbildung; bearbeitet von Prof. Dr. Johannes Kemser, gesungen von Melanie Kemser, begleitet von Susanne Schmidt und Felicia Graf (Violinen), Matthias Lichtenfeld (Viola) und Wolfgang Fink (Cello). Den anschließenden Sektempfang begleitet die Studentin Emma Pongratz musikalisch.

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