Studie zur Belohnungsverarbeitung

Wer eine Belohnung erhält, hat in der Regel Grund zur Freude – schon die Aussicht darauf ist oft mit einer gewissen Erwartungshaltung oder Vorfreude verbunden. Doch welche Regionen im menschlichen Gehirn sind hier aktiv? Und inwiefern hängt die Aktivierung von spezifischen Persönlichkeitseigenschaften ab? Damit beschäftigt sich eine Studie der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg, für die noch gesunde Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren gesucht werden.

„Unsere Studie geht der Frage auf den Grund, ob es einen Zusammenhang zwischen psychotischen Symptomen, wie sie oft im Rahmen der Schizophrenie auftreten, und der Reaktion auf eine Belohnung gibt“, erklärt Dr. Joe Simon von der Abteilung für Experimentelle Psychopathologie und Neurophysiologie. „Dazu untersuchen wir sowohl Patienten mit Schizophrenie als auch gesunde Personen mit unterschiedlichen Ausprägungsgraden verschiedener Persönlichkeitseigenschaften.“ Die Untersuchung selbst erfolgt in einem Magnetresonanztomographen und ist gesundheitlich völlig unbedenklich.

Interessierte füllen im Internet auf einen Fragebogen aus, der 10 bis 15 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, und werden dann gegebenenfalls kontaktiert und zur Teilnahme an der Studie eingeladen. Unter allen Bewerbern wird einmalig 100 Euro verlost; bei der Studie selbst kann man bis zu 40 Euro gewinnen. Die Untersuchung dauert ungefähr 1,5 Stunden: 40 Minuten sind für die MRT-Messung angesetzt, noch einmal 40 Minuten für weitere Fragebögen und ein kurzes Interview.

Anmeldung und weitere Informationen:

Ansprechpartner für Journalisten:
Dr. phil. Dipl. Psych. Joe Simon
Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Psychiatrie
Abteilung für Experimentelle Psychopathologie und Neurophysiologie
Voßstr. 4
69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 36201
E-Mail: joe.simon@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

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118 / 2011

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