Studie: Rauchen vor Katheter-Interventionen beeinträchtigt Herzkranz-Arterien

Die Bonner Forscher verglichen in einer Gruppe von insgesamt 50 aktuellen oder ehemaligen Rauchern, bei denen eine Angiografie der Herzkranzgefäße gemacht wurde, die Gefäßfunktion. Während sechs Stunden nach der Katheter-Intervention die flussvermittelte Vasodilatation – eine Messgröße für die Gefäßregulation – in beiden Gruppen etwa gleich groß war (4,1 vs. 4,8), lag bei ehemaligen Rauchern dieser Wert bereits nach 24 Stunden wieder auf der Höhe des Ausgangswertes vor dem Eingriff. Bei aktuellen Rauchern trat dieser Regenerationseffekt erst nach 48 Stunden ein. Die Einschränkung der Arterienfunktion (gemessen anhand der Intima-Media Dicke und der prozentualen Durchmesseränderung) war bei aktuellen Rauchern wesentlich stärker ausgeprägt als bei Ex-Rauchern.

Quelle: Sansone et al, Current smoking aggravates intimal hyperplasia after arterial injury following transradial catheterization. Abstract V846. Clin Res Cardiol 102, Suppl 1, 2013

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