Stressfrei durch den Erholungsurlaub

Erholungsurlaub

Der Alltag vieler Menschen ist geprägt von Arbeitsstress und Verpflichtungen. Burnout und Depressionen in Folge von Überarbeitung und Dauerstress zählen in Deutschland bereits als Volkskrankheiten. Daher ist es umso wichtiger, im Urlaub einfach mal komplett abzuschalten und die Alltagssorgen zu vergessen. Doch wie gelingt ein stressfreier Erholungsurlaub?

 

Erholungsurlaub – Erholung ist subjektiv

Während für den einen ein Strandurlaub das höchste der Gefühle ist, lässt sich ein anderer lieber in einem Wellnesshotel massieren. Da jeder Mensch sich auf eine andere Art und Weise entspannen kann, muss auch jeder für sich das Ziel seines Urlaubs bestimmen. Ein Ausflug an die Nordsee ist häufig entspannender als ein Trip in die Karibik. Jetlag und die neue Klimazone setzen vielen Menschen zu und verwandeln die ersten Tage des Aufenthalts oft in ein anstrengendes Unterfangen.

 

Sonne macht glücklich

Ob man sich nun für eine Reise zum Südseestrand, einen Wanderurlaub oder einen Aufenthalt zu Hause entschieden hat, ein entscheidender Faktor für gelungene Erholung ist für viele Menschen die Sonne. Sie macht uns glücklich, ohne dass wir es aktiv merken. Denn wenn Sonnenstrahlen auf die Haut treffen, schüttet der Körper automatisch Glückshormone aus. Das funktioniert übrigens auch bei einem bewölkten Himmel, denn die Sonne bahnt sich ihren Weg zu uns auf die Erde. Im Urlaub sollte man daher viel Zeit unter freiem Himmel verbringen. Sonnenempfindliche Menschen sollten aber darauf achten, sich ausreichend zu schützen. Wer sich regelmäßig in den Schatten begibt und sich mit Sonnencreme und Kopfbedeckung ausrüstet, sollte aber keine Probleme bekommen.

 

Tipps für Erholung zu Hause

Tagsüber Sport treiben, Freunde treffen und im Schwimmbad Sonne tanken, abends auf der Couch erholen und den Lieblingsfilm ansehen – so sieht für viele Menschen der Inbegriff von Entspannung aus. Denn auch zu Hause kann man dem Alltagsstress entfliehen und sich mal richtig ausruhen. Doch das Urlaubsprogramm sollte nicht nur von deneigenen Interessen und Wünschen beeinflusst werden, sondern auch von den Alltagstätigkeiten, wie Experten empfehlen. So können beispielsweise Arbeitnehmer, die im Beruf viel mit Menschen zu tun haben und viel unterwegs sind, eher entspannen, wenn sie Zeit alleine verbringen. Büroarbeiter hingegen sollten aktiv sein, Sport machen und Freunde treffen.

 

Gelassen bleiben – auch wenn der Urlaub anders verläuft, als geplant

Es gibt Dinge, die kann man nicht beeinflussen, zum Beispiel das Wetter oder unfreundliches Hotelpersonal. Anstatt sich jeden Tag aufs Neue über diese Dinge aufzuregen, sollte man lieber gelassen bleiben und immer versuchen, das Beste aus dem Urlaub zu machen. Regnerische Tage zum Beispiel laden zum Besuch eines Museums oder des Hallenbads ein. Im Urlaub sollte man es sich darüber hinaus auch mal erlauben, nicht erreichbar zu sein. Handy, Tablet und Co. können also getrost hin und wieder abgeschaltet werden.

 

Nach dem Urlaub entspannende Elemente in den Alltag integrieren

Ein Urlaub kann sich auch über seine Dauer hinaus positiv auf den Alltag auswirken. Durch die Wiederholung von Aktivitäten aus dem Urlaub bringt man sich auch nach den Ferien schnell wieder in das Urlaubsfeeling. Das kann Stress und Unwohlsein bekämpfen. Experten raten daher zu den folgenden Maßnahmen:

Urlaubsbilder ansehen und das Lieblingsbild auf dem Schreibtisch platzieren
Positive Elemente aus dem Urlaub in den Alltag integrieren (z. B. Museumsbesuch etc.)
Im Restaurant das Lieblingsessen aus dem Urlaub bestellen
Tagträumen und die Lieblingsaugenblicke noch einmal Revue passieren lassen
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