Stolperfalle im Bad – ade

(djd). Früher war das Bad ein schlichter Funktionsraum, doch heute wird es für immer mehr Hausbesitzer zur privaten Wellness-Oase, die man mit dem Blick fürs Detail einrichtet. Komfort und Nutzwert spielen dabei eine gleichermaßen große Rolle. So erhöhen etwa ebenerdige Duschen nicht nur die Sicherheit, sondern machen zugleich optisch viel her – nicht nur im Neubau, sondern ebenso bei der Badmodernisierung. Neue Installationssysteme machen es möglich, die Dusche auch nachträglich „tieferzulegen“. Der barrierefreie Zutritt ist dabei nicht nur für ältere Menschen eine bequeme und praktische Sache.

Für enge Verhältnisse

Doch das ist schneller gesagt als getan: Gerade im Altbau ist es nicht immer einfach, mit einer Standardlösung nachträglich eine ebenerdige Dusche zu installieren. Insbesondere die benötigte Bodenaufbauhöhe setzt dabei Grenzen – bisher zumindest, denn nun gibt es auch für knifflige Einbausituationen passende Lösungen. Der deutsche Hersteller wedi beispielsweise hat ein System entwickelt, das mit einem speziellen Ablauf auch für enge Platzverhältnisse geeignet ist. So beträgt die Mindesteinbautiefe beim Ablauf etwa bei der „Fundo Plano“-Serie nur noch 65 Millimeter. Damit stellt dieses System nach Herstellerangaben einen neuen Bestwert für kompakte Maße auf.

Individuelle Planung

Für die Planung eines barrierefreien Bads sollte man stets erfahrene Fachleute hinzuziehen. Adressen von örtlichen Handwerksbetrieben sind unter http://www.wedi.de abrufbar. Die Experten können auch die Frage beantworten, welches System jeweils für das eigene Bad geeignet ist. Kombinierbar sind die diversen Abläufe mit verschiedenen Bodenelementen, ob in quadratischer oder rechteckiger Form, in einer runden Ausführung oder einem Dreiviertelkreis für Raumecken. Auch der Einbau auf Holzbalken ist heute mit nur 20 Millimeter hohen, bodengleichen Duschelementen möglich. Fünf unterschiedliche Abmessungen in Kombination mit drei unterschiedlichen Ablaufpositionen dieser Spezialvariante „Fundo Ligno“ sorgen somit für viel gestalterischen Spielraum und machen die Lösung mit nahezu jeder Balkenlage kompatibel.

Scroll to Top