Stilechtes Westerntreiben

(djd). Winnetou und Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi: Die Romanfiguren Karl Mays sind bis heute unvergessen und ihr Schöpfer gehört weltweit zu den beliebtesten deutschen Schriftstellern. Im sächsischen Radebeul, wo der Autor lange Zeit lebte, können sich Abenteuerfans auf die Spuren Karl Mays begeben. Sein einstiges Wohnhaus ist heute das Karl-May-Museum. Es erzählt vom Leben der Indianer und gibt einen Einblick in das Werk und Wirken des Schriftstellers. Noch lebendiger wird der Wilde Westen allerdings bei einem Besuch der alljährlichen Karl-May-Festtage. Informationen dazu gibt es unter http://www.radebeul.de sowie unter http://www.karl-may-fest.de.

Wilder Westen im Lößnitzgrund

Jedes Jahr locken die Karl-May-Festtage rund 30.000 Gäste nach Radebeul. Der idyllische Lößnitzgrund wird dann zu einem Abenteuerparadies, in dem Groß und Klein in den Wilden Westen eintauchen können. In diesem Jahr finden die Festtage vom 30. Mai bis 1. Juni statt und sie versprechen ein Wochenende voller Action, Entdeckungen und Kultur. Der „Lößnitzdackel“ – die Schmalspurbahn zwischen Radebeul und Radeburg – wird dann in Santa-Fé-Express umgetauft und muss sich gegen Banditenüberfälle wappnen. Im Steinbruch am „Hohen Stein“ feiern Indianer aus den USA, Kanada oder Mexiko mit Tänzen und erzählen vom Leben heutiger Indianer. In den zahlreichen Westerncamps vergnügen sich Cowboys im Saloon oder üben sich im Lassowerfen. Theatergruppen spielen originale Szenen aus Karl Mays Geschichten nach. Kindern dürfte vor allem das Goldschürfen im Lößnitz-River oder ein Ritt auf dem Esel gefallen.

Buntes Mitmachfest für die ganze Familie

Wer gerne tanzt, hat in der Westernstadt „Little Tombstone“ ausreichend Gelegenheit dazu, wenn bekannte Country- und Bluegrass-Musiker aus aller Welt auf der großen Musikbühne auftreten. Spannend wird es bei den Westernreitturnieren im „Sternenreitercamp“. Pferdefans aus ganz Deutschland messen bei den Wettkämpfen ihr Können. Traditioneller Höhepunkt des bunten Mitmach-Festes aber ist die Sternreiterparade am Sonntag, bei der Cowboys, Indianer, Tänzer und zahllose Reiter an den Schaulustigen vorbei auf das Festgelände ziehen. Der Reiter, der bis nach Radebeul den weitesten Weg zurückgelegt hat, bekommt eine original indianische Friedenspfeife überreicht.

„Winnetous Silberbüchse“ im Karl-May-Museum

Das ganze Jahr über lädt das Karl-May-Museum Gäste ein, den Schriftsteller besser kennenzulernen. Die Villa „Shatterhand“ im einstigen Wohnhaus des Autors, beherbergt die originale Einrichtung Karl Mays. Souvenirs seiner Reisen sind dort ebenso zu finden wie die „Silberbüchse Winnetous“. Ein großer Spaß für kleine Entdecker sind Erlebnisrundgänge mit „Old Shatterhand“ oder Familiennachmitttage mit „Großer Häuptling Kleiner Bär“. Der „echte Indianerhäuptling“ spricht dabei kindgerecht über Themen wie „Welche Abenteuer haben Winnetou und Old Shatterhand erlebt?“ oder „Wie wohnten die Indianer?“. Auch museumspädagogische Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche werden angeboten. Die „Villa Bärenfett“ im Garten des Anwesens beherbergt rund 800 Originalobjekte aus den wichtigsten Kulturarealen Nordamerikas des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts.

Das Reiseziel in Kürze

Auf den Spuren Karl Mays

(djd). Im sächsischen Radebeul können sich Abenteuerfans auf die Spuren Karl-Mays begeben. Das einstige Wohnhaus, in dem er seine Romanfiguren Winnetou und Old Shatterhand erschuf, ist heute das Karl-May-Museum und lädt das ganze Jahr über zu einem Besuch ein. Die Karl-May-Festtage vom 30. Mai bis 1.Juni bringen mit einem bunten Programm für Groß und Klein den Wilden Westen in die Stadt. Rund 30.000 Besucher werden dann wie jedes Jahr in den idyllischen Lößnitzgrund pilgern und ihre Helden feiern. Mit dabei sind nordamerikanische Ureinwohner, die von ihrer Kultur erzählen, Pferdefans, die sich in Westernreitturnieren messen und bekannte Country- und Bluegrass-Musiker aus aller Welt. Informationen unter http://www.radebeul.de

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