Stellungnahme DGPs/FTPs: Wissenschaftsrat – Perspektiven der Psychologie

Der Wissenschaftsrat hat im Juni 2016 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit den Perspektiven der Psychologie in Deutschland beschäftigen sollte. Anlass war die Feststellung, dass die Psychologie als akademische Disziplin und als eines der beliebtesten Studienfächer heute vor großen inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen steht. Besonders hervorgehoben werden der zunehmende gesellschaftliche Bedarf an psychologischen Erkenntnissen, die Ausdifferenzierung des Studienangebotes auch außerhalb der Universitäten und die bevorstehende Reform des Psychotherapeutengesetzes. Basierend auf dem Bericht dieser Arbeitsgruppe hat der Wissenschaftsrat am 26. Januar 2018 einen Abschlussbericht vorgelegt, in dem eine detaillierte Standortanalyse der Psychologie vorgenommen und konkrete Empfehlungen herausgearbeitet werden. Die DGPs und der FTPs danken dem Wissenschaftsrat und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe sehr für ihre Arbeit und ihre konstruktiven Vorschläge für die weitere Entwicklung unseres Faches.
Zu zentralen Empfehlungen möchten wir im Folgenden Stellung beziehen. Dies betrifft Empfehlungen
1. zum Angebot, zur Struktur und zur Qualitätssicherung von psychologischen Studiengängen,
2. zur Qualitätssicherung in der psychologischen Forschung,
3. zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sowie
4. zur Reform des Psychotherapeutengesetzes.

Die vollständige Stellungnahme kann hier abgerufen werden:
https://www.dgps.de/uploads/media/Stellungnahme_DGPs_Wissenschaftsrat_180216.pdf

Kontakt bei Rückfragen:

Prof. Dr. Conny Herbert Antoni
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie
Arbeits- Betriebs- und Organisationspsychologie
Universität Trier
Tel.: 0651 201 2030
E-Mail: antoni@uni-trier.de

Prof. Dr. Markus Bühner
Vorsitzender des Fakultätentags Psychologie
Lehrstuhl für psychologische Methodenlehre und Diagnostik
Ludwig-Maximilians-Universität München
E-Mail: buehner@lmu.de

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