Starke Frauen brauchen starke Knochen

(djd). Drumherum kommt keine – die Wechseljahre sind ein natürlicher Abschnitt im Leben jeder Frau. Grundsätzlich sind sie auch keine Krankheit und bedürfen nicht unbedingt einer Behandlung. Allerdings hat die nachlassende Hormonproduktion auch körperliche Folgen. So kann es unter Östrogenmangel neben den klassischen Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zu einer Abnahme der Knochendichte und Knochensubstanz kommen. Längerfristig werden die Knochen poröser. Das wiederum erhöht die Gefahr von Brüchen.

Bewegung und gesunde Ernährung

Der Osteoporose sollte man vorbeugen, denn auch mit über 50 brauchen Frauen starke Knochen. Sie stehen heute länger im Beruf, sind aktiver und haben eine höhere Lebenserwartung. Eine der wichtigsten Maßnahmen nicht nur gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch gegen Osteoporose ist Bewegung – dreimal pro Woche 30 Minuten sportliche Betätigung wie Walking, Schwimmen oder Gymnastik. Hinzu kommt eine ausreichende Kalziumzufuhr durch die Nahrung, etwa Milchprodukte, Nüsse, Gemüse. Außerdem sollten Kalziumräuber wie Nikotin und Alkohol gemieden werden.

Wenn Frauen ein erhöhtes Osteoporose-Risiko haben – etwa aufgrund von familiärer Veranlagung oder Untergewicht – und auch von starken Wechseljahresbeschwerden geplagt werden, kann der Frauenarzt Östrogene in Erwägung ziehen. Mit einem Östrogengel wie Gynokadin Dosiergel, das transdermal über die Haut verabreicht wird, lassen sich die Hormongaben individuell und niedrigst dosieren, was Nebenwirkungen minimiert.

Weniger Risiken

Auch die ersten Ergebnisse der KEEPS-Studie zeigen, dass bei transdermaler Östrogenanwendung zusammen mit oralem mikronisiertem Progesteron negative Effekte wie eine Erhöhung des Brustkrebs- und Thromboserisikos kaum zu befürchten sind. Unumstritten ist, dass Östrogenanwenderinnen deutlich weniger durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche erleiden. Informationen gibt es unter http://www.hormontherapie-wechseljahre.de im Internet. Wenn ein hohes Frakturrisiko besteht und andere Osteoporose-Medikamente nicht vertragen werden, empfehlen die gynäkologischen Fachgesellschaften Östrogene beziehungsweise eine Hormonersatztherapie.

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