Tumor-Stammzellen bei Krebs und ihre Bedeutung

Was bedeuten zirkulierende Tumor-Stammzellen bei Krebs?
Es ist zwischen Tumorzellen und Tumor-Stammzellen zu differenzieren. Schon die Dinosaurier erkrankten an Krebs. Heute sind Krebserkrankungen aktueller denn je. 1951 erkrankte jeder sechste Deutsche an Krebs, heute im Jahr 2010 ist es jeder Dritte mit steigender Tendenz.

Der Nobelpreisträger des Jahres 1932 Otto Warburg, Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie und physikalische Chemie konnte schon 1924 in einer Meßreihe zeigen, dass aus einer normalen embryonalen Zelle (wir würden heute sagen aus einer embryonalen Stammzelle), nimmt man diese ohne Sauerstoffzufuhr in Zellkultur, wozu er damals schon in der Lage war, Zellen entstehen, die die Merkmale von Krebszellen aufweisen.

  • In gesundem Zustand sind die Stammzellen Träger des evolutiven Gedächtnisses und Motor des Lebens.
  • In ungeregeltem Zustand können sie Krebs auslösen.
  • Krebs ist dadurch charakterisiert, dass noch vor Erscheinen bzw. Sichtbarwerden eines Primärtumors nicht mehr regelbare Stammzellen in der Blutbahn auftauchen. Diese Tumor-Stammzellen (Warburg-Effekt) werden außerordentlich zuckerabhängig und geraten leicht in einen Energiemangel und das bedeutet, dass sie auf Wanderschaft gehen müssen.

Die gefährlichste Eigenschaft von Krebs besteht somit bereits kurz nach der Entstehung der ersten maligne transformierten Stammzellen des späteren Tumors.

Die bisherige Tumor-Diagnostik berücksichtigt diese Tatsache nicht.
An der Tumor-Stammzelle wird auch nicht geprüft, welche Therapie womöglich individuell am besten geeignet ist. Die Onkologie ist somit bis heute dadurch charakterisiert, dass der Warburg’sche Gärungsstoffwechsel im Hinblick auf Tumorentstehung und Entwicklung ignoriert wird.

Keine noch so starke zuckerarme Diät vermag diese Tumor-Stammzellen zu eliminieren. Gesunde Stammzellen benötigen zum Überleben und Funktionieren eine Nische, in der sie auf die Signalbotenstoffe der differenzierten Nachbarzellen angemessen reagieren können, d.h. angemessen mit Vermehrung und/oder Differenzierung in verschiedene Zelltypen im Sinne von Reparatur und Regeneration antworten können.

Tumor-Stammzellen sollten möglichst früh erfasst werden. Wie sollte diagnostisch im einzelnen vorgegangen werden?
Frühestmöglich – zunächst mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) – sollte nachgewiesen werden, ob in der Blutbahn Tumor-Stammzellen zirkulieren. Falls die PCR positiv ausfällt, werden sodann die Tumor-Stammzellen per diagnostischer Apherese nach Dr. Kübler aus der Blutbahn isoliert, quantifiziert und molekular charakterisiert.

In der Folge wird überprüft, ob das Immunsystem ausreichend stark ist, um gegen die malignen Zellen vorzugehen. Dies ist zumeist nicht der Fall, da die Tumor-Stammzellen die Vorläuferzellen der natürlichen Killerzellen und die Tumor-Antigen-erkennenden dendritischen Zellen (Macrophagen etc.) weitgehend gezielt unterdrücken.

Es ist jedoch möglich die Vorläuferzellen der natürlichen Killerzellen zu isolieren, diese Zellen in Kultur zu vermehren und nach Entfernen von Tumorzellen in großen Mengen in den Kreislauf zurückzuinfundieren.

Diese lymphokinaktivierten natürlichen Killerzellen töten die Tumor-Stammzellen, wenn sie diese erkennen mittels einer von uns hergestellten patienteneigenen Krebsimpfung werden die Tumor-Stammzellen für die NK-Zellen angreifbar und erkennbar gemacht.

Mit dem Skalpell, durch Bestrahlung oder durch Chemotherapie (weitestgehend Chemoresistenz vorhanden) können Tumor-Stammzellen nicht besiegt werden. Das Skalpell sollte durch die Kryotherapie ersetzt werden. Diese stoppt die Neoangiogenes verhindert die Verschleppung von Tumor-Stammzellen sie tötet diese durch Kälte ohne Strahlung und ohne Chemie. (pressrelations 07/10)

Weitere Informationen:
Dr.Kübler GmbH
Sieberstr.6
D-81675 München

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Fax: + 49 89 189 44 63 29

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